Mann will in Leichenhalle Schild an Frau anbringen und macht eine schockierende Entdeckung

Belogorsk (Russland) - In der russischen Stadt Belogorsk erklärten Polizisten eine Frau (†62) für tot, die sie nach einer Party leblos auffanden. Im Leichenschauhaus begann sich die 62-Jährige jedoch zu bewegen, als ein Mitarbeiter versuchte ein Nummernschild am Zeh der Frau anzubringen, berichtet die "SUN".

Die Frau war noch am Leben (Symbolbild).
Die Frau war noch am Leben (Symbolbild).  © 123RF

Der Arbeiter rief sofort einen Krankenwagen und die Sanitäter versuchten 40 Minuten lang die Frau wiederzubeleben. Laut Chefarzt Michail Danilow habe sie unter "extremer Unterkühlung“ gelitten.

Sie wurde im Krankenhaus von Belogorsk auf die Intensivstation gebracht, starb jedoch wenige Stunden später. Ärzte sagen, wenn sie umgehend medizinische Versorgung erhalten hätte, anstatt in das Leichenschauhaus gebracht zu werden, hätte sie vielleicht überlebt.

Die Polizei untersucht derzeit den Tod der Frau in Vasilyevka, einem Dorf, etwa zehn Kilometer von Belogorsk gelegen. Ein Gesundheitsbeamter sagte, der Polizist am Tatort habe die Regeln verletzt, indem er keinen Krankenwagen gerufen und stattdessen die Frau für tot erklärt habe.

Ein Beamter sagte: "Der Polizeibeamte forderte keinen Rettungswagen, wie es die Vorschriften verlangen... Er bestätigte den Tod selbst, rief den Bestatter an und schickte die Leiche ohne Begleitdokumente in das Leichenschauhaus."

Den Rest seines Lebens wird er nun mit der Frage leben müssen, ob er für den Tod der Frau verantwortlich ist.

Titelfoto: 123RF

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