Inzest: Vom Vater geschwängerte Tochter stirbt kurz vor dessen Verurteilung! Der nutzt die neue Lage brutal aus

Benin-Stadt (Nigeria) - Im nigerianischen Benin-Stadt hat der Prozess gegen einen Arzt (54), der seine leibliche Tochter Gift A. (†17) jahrelang vergewaltigte und mehrfach schwängerte eine grausame Wendung genommen. Die Schwangere starb am 16. Januar, dem Tag, an dem Jacob A. verurteilt werden sollte. Der nutzte die neue Situation eiskalt aus und nahm sein umfangreiches Schuldgeständnis zurück - plädierte unverzüglich auf nicht schuldig!

Das Leben der 17-Jährigen soll die Hölle gewesen sein (Symbolbild).
Das Leben der 17-Jährigen soll die Hölle gewesen sein (Symbolbild).  © 123RF

Der 54-Jährige hatte im Verlauf des Prozesses seine Taten ursprünglich gestanden. Doch nach dem Tod seiner Tochter sieht er jetzt offenbar die Chance, in letzter Sekunde davonzukommen, berichtet der "Mirror".

Kaum wurde das Gericht am 16. Januar darüber informiert, dass Gift A., ihr Onkel und zwei weitere Menschen auf dem Weg zum Prozess bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren, änderte sich alles, und der Fall wurde vertagt.

Zuvor hatte der Angeklagte bereits im Dezember zahlreiche Taten gestanden. So kamen viele grausame Details über seine Inzest-Verbrechen ans Licht. Jacob A. soll seine Tochter jahrelang vergewaltigt und mindestens zweimal geschwängert haben. Eine Abtreibung soll der Arzt 2017 selbst durchgeführt haben.

Am Tag ihres Todes war die 17-Jährige in der 21. Schwangerschaftswoche gewesen. Der Richter und diejenigen, die sich im Gericht versammelt hatten, um die Entscheidung zu bezeugen, brachen angeblich in Tränen aus, als alle Angelegenheiten verschoben wurden.

Die Zeugin Priscilla Usiobaif

Der Prozess soll ausgerechnet am Valentinstag fortgesetzt werden.
Der Prozess soll ausgerechnet am Valentinstag fortgesetzt werden.  © 123RF

Die Gründerin der NGO "BraveHeart Initiative" Priscilla Usiobaif sagte laut "Mirror": "Das Gericht wartete auf ihre Ankunft, als... die Nachricht über den Unfall kam... Der Richter und alle waren am Boden zerstört und haben alles verschoben. Ein Überlebender ist immer noch im Krankenhaus. Sie waren alle in einem Auto, als ein Lastwagen sie rammte."

Das Opfer soll laut der NGO ein schreckliches Leben gehabt haben. Ihre Mutter soll in ihrem Leben weitgehend abwesend gewesen sein und das Opfer viele soziale Probleme mit einer komplizierten psychischen Vorgeschichte gehabt haben.

Jacob A. soll sich seine Haare abrasiert und seiner Tochter mit dem Tod gedroht haben. Gift A. schwieg jahrelang aus Angst. Doch als sie erneut schwanger wurde, vertraute sie sich einem Familienmitglied an.

Am 14. Februar soll der Prozess fortgesetzt werden. Bleibt zu hoffen, dass es zu einem gerechten Urteil kommt.

Wer von sexuellem Missbrauch betroffen ist, findet unter dieser Adresse eine erste Anlaufstelle: "Hilfeportal Sexueller Missbrauch".

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