Er sehnt sich nach seinen Delfinen: Benjamin braucht Eure Hilfe!

Oliver (52) und Alla Karl (40) kümmern sich liebevoll um ihren Sohn Benjamin - ein Vollzeitjob! Im Delfin-Therapiezentrum auf der Insel Curacao weiß man um die positive 
Wirkung der Meeressäuger auf kranke Menschen.
Oliver (52) und Alla Karl (40) kümmern sich liebevoll um ihren Sohn Benjamin - ein Vollzeitjob! Im Delfin-Therapiezentrum auf der Insel Curacao weiß man um die positive Wirkung der Meeressäuger auf kranke Menschen.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Leipzig - Benjamin (14) ist durch eine unheilbare Erbkrankheit mehrfach behindert, kann weder laufen noch sprechen. Doch er fühlt! Weil Delfine seine Lebensgeister wecken, möchten Alla (40) und Oliver (52) Karl aus Leipzig ihrem Sohn noch einmal eine Therapie ermöglichen. Aber es fehlt Geld.

„Die Schwangerschaft verlief völlig normal“, erinnert sich Benjamins Mutter, eine gelernte Erzieherin, die noch vier weitere Kinder hat. Doch nach der Geburt der Schock: Benjamin kam mehrfach behindert auf die Welt. Ärzte diagnostizierten das erst 1998 beschriebene Mowat-Wilson-Syndrom.

Die Krankheitsbilder reichen von Entwicklungsstörungen über Krampfanfälle bis hin zu Anomalien des Gesichtes. Weltweit sind nur etwa 200 Fälle bekannt. Obwohl Benjamin vom ersten Tag seines Lebens an ein schwieriger Pflegefall ist, schlossen ihn die Eltern sofort ins Herz.

Es sind die täglichen kleinen Gesten, die zählen: die liebevolle Umarmung, das Kuscheln auf dem riesigen Sitzkissen, das Toben im Wasser. Auch deshalb versuchten die Eltern, ihm so früh wie nur möglich eine Delfintherapie in der Karibik zu ermöglichen.

Mit vier Jahren hatte er seinen ersten Kontakt mit Delfinen in einer Meeresbucht vor Curacao. „Seitdem ist Benjamin nicht mehr so in sich gekehrt. Die Krampfanfälle, die ihn so quälen, sind seltener geworden“, zählt Alla Karl die Vorteile der tierischen Therapie auf. Mit fünf und sieben Jahren durfte Benjamin wieder mit den Delfinen schwimmen. Sie bringen ihn raus aus dem Rollstuhl und rein ins seelische Gleichgewicht.

Mittlerweile ist es jedoch sieben Jahre her, dass der Junge Kontakt mit den Meeressäugern hatte. „Noch heute huscht ein Lächeln über sein Gesicht, wenn wir Delfine nur erwähnen“, meint die Mutter. Deshalb hat sich Familie Karl noch einmal den finanziellen und organisatorischen Kraftakt vorgenommen, dem geliebten Sohn im Sommer eine Delfintherapie zu ermöglichen.

Im Augenblick fehlen noch rund 3000 Euro. Der Verein „Dolphin Aid“ hat ein spezielles Spendenkonto für Benjamin eingerichtet. Die IBAN lautet: DE 52300501100020002424, Verwendungszweck: Benjamin Karl.

Benjamin bei einem seiner früheren 
Besuche in Curacao. Leider liegt der letzte schon lange zurück.
Benjamin bei einem seiner früheren Besuche in Curacao. Leider liegt der letzte schon lange zurück.  © Picture Point/Kerstin Kummer

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