Tote Babys in der Kühltruhe: "Da guckt mich plötzlich eine Hand an!"

Uwe W. (l.) fand in der Kühltruhe seiner Ex-Freundin Steffi S. (r.) eine Babyhand. Die Polizei entdeckte dort auch eine zweite Säuglingsleiche.
Uwe W. (l.) fand in der Kühltruhe seiner Ex-Freundin Steffi S. (r.) eine Babyhand. Die Polizei entdeckte dort auch eine zweite Säuglingsleiche.  © Screenshots/RTL

Benndorf - Er fand in der Kühltruhe seiner Ex-Freundin Steffi S. (46) die Leiche eines Babys. Als die Polizei eintraf, wurde dort auch ein zweiter toter Säugling entdeckt (TAG24 berichtete). Nun sprach Uwe W. über die schrecklichen Erlebnisse.

Als die Beamten am Abend des 2. Januar wegen des Funds einer Babyleiche nach Benndorf (Sachsen-Anhalt) gerufen wurde, ahnten sie nicht, dass sie auch ein zweites totes Neugeborenes dort finden würden.

Uwe W. sprach in einem RTL-Interview über den Schock-Fund. "Ich habe eine gefrorene Tüte geöffnet, da hat mich eine Hand angeguckt", berichtet der Ex-Lebensgefährte der Mutter.

W. muss mit seinen Tränen kämpfen: "Ich kann nicht mehr schlafen, das lässt dich nicht mehr los."

Die 46-jährige Steffi S. sitzt in Untersuchungshaft. Wie ein Sprecher mitteilte, erließ das Amtsgericht Halle (Saale) Haftbefehl wegen Totschlags in zwei Fällen (TAG24 berichtete).

Die Kinder hätten nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei der Geburt gelebt. Es soll sich um einen Jungen und ein Mädchen handeln, jedoch um keine Zwillinge. Grausam: Nach Angaben der Mutter sollen sie schon mehrere Jahre in der Truhe gelegen haben.

In diesem Wohnblock in Benndorf (Sachsen-Anhalt) wurden die zwei toten Babys entdeckt.
In diesem Wohnblock in Benndorf (Sachsen-Anhalt) wurden die zwei toten Babys entdeckt.  © DPA

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