Kampfansage von Lok Leipzigs Benny Kirsten: Das muss sich kommende Saison bei uns ändern

Leipzig - Obwohl der 1. FC Lokomotive Leipzig ambitioniert und als einer der Aufstiegskandidaten in die aktuelle Saison ging, standen nach zehn Spieltagen nur mickrige acht Punkte auf dem Konto. Trainer Heiko Scholz wurde beurlaubt und erst danach ging es schrittweise wieder nach oben. Was die Probstheidaer ändern müssen, um in der kommenden Spielzeit von Beginn an oben mitzuspielen, hat Torhüter Benjamin Kirsten (31) in einem TAG24-Interview verraten.

Hielt Lok Leipzigs Kasten in den letzten fünf Pflichtspielen sauber: Benny Kirsten (31).
Hielt Lok Leipzigs Kasten in den letzten fünf Pflichtspielen sauber: Benny Kirsten (31).  © Picture Point

"Benny" hütet das blau-gelbe Tor seit November 2016. Der Sohn von Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten (53) will mit dem 1. FCL nach dem verkorksten Saisonstart ein Wörtchen in Sachen Drittliga-Aufstieg 2020 mitreden. Der ist auch das erklärte Ziel des Regionalligisten, für den es bis zum Sommer kein Vorbeikommen am souveränen Tabellenführer Chemnitzer FC (18 Siege aus 20 Spielen) geben wird.

Bis 2020 läuft auch Kirstens Vertrag. Der Ex-Dynamo-Keeper macht deutlich: "Logisch wollen wir nächste Saison oben mitspielen." In der aktuellen Runde habe man einen "sehr schlechten Start erwischt" und konnte nicht direkt überzeugen, sagt die Nummer 1. "Das lag auch an einigen Problemen und Verletzungen. Viele konnten ihre Leistung nicht abrufen, was in bestimmten Situationen auch normal ist."

Die vielen neuen Spieler hätten sich erst zurechtfinden müssen und hatten von Beginn an den Druck, "in eine Mannschaft zu rutschen, in der der Aufstieg als klares Ziel ausgegeben wurde." Nach zuletzt neun ungeschlagenen Pflichtspielen hintereinander (davon sechsmal ohne Gegentor) habe sich das Team aber nun stabilisiert.

"Wir haben zuletzt auch Spiele kontrolliert, das war davor ja nicht der Fall. Man hat es den Leuten dann auch angesehen, dass es besser lief", sagt Benny Kirsten.

In die kommende Spielzeit müsse das Team nun "die Schlüsse und Reife mitnehmen. Es muss eine deutlich stabilere Anfangsphase vorhanden sein, um als Top-Mannschaft in die Saison gehen zu können."

Schon am kommenden Freitag ist der 1. FC Lok Leipzig wieder gefordert. Mit einem Sieg bei Tabellennachbar SV Babelsberg könnte das Team von Trainer Rainer Lisiewicz (69) die Potsdamer überholen und Rang sechs einnehmen. Nach dem 1:1 im Hinspiel im heimischen Bruno-Plache-Stadion und fünf Tage nach dem 5:0-Kantersieg gegen Fürstenwalde will die Loksche wieder dreifach punkten.

Lok-Keeper Benny Kirsten (31) kämpft schon länger mit Knie-Problemen.
Lok-Keeper Benny Kirsten (31) kämpft schon länger mit Knie-Problemen.  © Picture Point

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