Nach Flugzeugabsturz mit 20 Toten: Ju-Air fliegt wieder

Bensheim/Bern - Knapp zwei Wochen nach dem Absturz eines Oldtimerflugzeugs in der Schweiz mit 20 Toten nimmt die betroffene Fluggesellschaft Ju-Air den Flugbetrieb wieder auf.

Mit den fast 80 Jahre alten Flugzeugen werden touristische Rundflüge angeboten.
Mit den fast 80 Jahre alten Flugzeugen werden touristische Rundflüge angeboten.  ©  Susanne Venditti/JU-AIR/dpa

Der erste Flug soll ins südhessische Bensheim gehen. Eine der beiden verbliebenen Maschinen vom Typ Junkers Ju-52 soll am Freitagnachmittag vom Flughafen Dübendorf bei Zürich abheben, wie die Airline mitteilte. Die Landung in Bensheim ist dann rund eineinhalb Stunden später geplant.

Dübendorf ist der Standort der Ju-Air, die mit den fast 80 Jahre alten Maschinen touristische Rundflüge anbietet. Einer der ursprünglich drei Oldtimer der Fluggesellschaft, "Tante Ju" genannt, war am 4. August aus bislang ungeklärter Ursache in den Alpen abgestürzt.

Ju-Air hatte den Betrieb zunächst eingestellt. Nach Angaben des Schweizer Amtes für Zivilluftfahrt gab es aber zunächst keine Hinweise auf ein generelles technisches Problem des Flugzeugtyps. Deshalb stimmte es der Wiederaufnahme des Betriebs unter Auflagen zu.

Die Maschinen müssen unter anderem eine Minimalhöhe einhalten, die über der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestflughöhe liegt.

Titelfoto: Susanne Venditti/JU-AIR/dpa


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