Benutzt Modeschöpfer Bogner Hundefelle?

Marderhunde vegetierten für die Zucht auf riesigen Farmen in winzigen Käfigen.
Marderhunde vegetierten für die Zucht auf riesigen Farmen in winzigen Käfigen.

Berlin - Die Modemarke "Bogner" steht unter Beschuss. Recherchen des Deutschen Tierschutzbüro e. V. ergaben, dass das Modeunternehmen in seinen Kollektionen angeblich Echtpelz von ausländischen Pelzfarmen, wie China und Finnland nutze.

Es gibt keine offizielle Kennzeichnungspflicht in Deutschland für eine Pelzherkunft.

Daher ist es für "Verbraucher nicht erkenntlich, welches Tier konkret hinter dem erworbenen Pelz steckt, sagt Jan Peifer, der Gründer des Deutschen Tierschutzbüros und warnt auf der Homepage:

„Bogners Kunden müssen wissen, dass für sie junge Hunde brutal getötet werden.“

Bogner verwende Pelz mit der Bezeichnung „Raccoon“. Oft wird angenommen, dass es sich um Waschbären-Felle und nicht um den zur Familie der Hunde gehörigen Marderhund handele.

Die Hunde vegetieren allerdings auf riesigen Farmen in winzigen Käfigen und mit nur wenigen Monaten wird den normalerweise monogam lebenden jungen Hunden das Fell abgezogen.

„Jedes Tier hat ein Recht auf Leben und darf nicht aus reiner Profitgier getötet werden“, so Peifer weiter. Hier geht's zur Kampagne.


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