Horrorunfall: Holzbohle durchbohrt Brummi-Frontscheibe

Ein Holzbrett bohrte sich durch die Frontscheibe eines fahrenden Lkws.
Ein Holzbrett bohrte sich durch die Frontscheibe eines fahrenden Lkws.

Bergen - Am Freitagmorgen spielten sich auf der S234 Bergen in Richtung Geierswalde Szenen wie aus einem Horrorfilm ab: Ein Holzbrett bohrte sich durch die Frontscheibe eines fahrenden Lkws.

Die Polizei Görlitz ist zur Stunde noch mit der Unfallaufnahme beschäftigt. Die Bilder vor Ort wirken schockierend.

Der tragische Unfall nahm am Freitagmorgen gegen 6.40 Uhr seinen Lauf: Auf der S234 Neuwiese/Bergen in Richtung Geierswalde fuhren ein 39-jähriger Fernfahrer mit seinem Lkw hinter einem Kleintransporter, der Holzbohlen geladen hatte.

Auf halber Strecke zwischen Bergen und Elsterheide geschah es: Die Holzbohlen lösten sich vom Kleintransporter, wirbelten durch die Luft. Eines der massiven Bretter traf den Lkw, der hinter dem Transporter fuhr. Die Bohle bohrte sich direkt durch die Frontscheibe auf der Fahrerseite.

Teile der Bretter lagen auf der S234 Neuwiese/Bergen.
Teile der Bretter lagen auf der S234 Neuwiese/Bergen.

Wie Polizeisprecher Thomas Knaup gegenüber MOPO24 sagte, wurde der 39-jährige Fahrer im Gesicht schwer verletzt. "Noch ist nicht klar, ob die Verletzungen von der Holzbohle oder der zertrümmerten Scheibe kommen", so Knaup.

Der LKW-Fahrer wurde noch vor Ort notärztlich versorgt, kam dann in eine Klinik. Der Kleintransporter fuhr einfach weiter. "Es kann sein, dass der Fahrer mit der Holzladung den Unfall am Morgen gar nicht bemerkt hat", sagte Knaup.

Jetzt sucht die Polizei Zeugen des Unfalls. Hinweise an die Polizei Hoyerswerda unter 035764650.

Der LKW-Fahrer wurde noch vor Ort notärztlich versorgt.
Der LKW-Fahrer wurde noch vor Ort notärztlich versorgt.

Fotos: Henry Gbureck


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