Die Frettchen-Lüge: Tierheim fühlt sich für dumm verkauft

Bergheim – Das Bergheimer Tierheim berichtet am Mittwoch über eine dreiste Frettchen-Geschichte, die leider kein Einzelfall ist.

Beim Tierheim in Bergheim wurden am Dienstag zwei vermeintlich gefundene Frettchen abgegeben.
Beim Tierheim in Bergheim wurden am Dienstag zwei vermeintlich gefundene Frettchen abgegeben.  © Facebook/Tierheim Bergheim

So sei am Dienstag eine Dame beim Tierheim erschienen mit einer abenteuerlichen Story im Gepäck. Morgens habe sie die beiden Frettchen beim Spazieren mit ihren Kindern am Wegesrand gefunden. Was das denn für Tiere seien?

Sie habe die Tiere gerettet und mit nach Hause genommen, sich aber nicht getraut, die Box zu öffnen. Als ihr Freund sich schließlich traute, habe er eine Wunde im Nacken eines Tieres entdeckt

Bei der Abgabe unterschrieb die Frau noch auf dem Fundzettel, dass die Tiere nicht ihr gehörten und sie den Eigentümer nicht kenne.

Den Mitarbeitern kam die Story spanisch vor. Am Abend folgte dann die Bestätigung. Eine Frettchenhilfe berichtete dem Tierheim über den Kontakt mit der vermeintlichen Finderin der Tiere, die in Wahrheit die Besitzerin war.

Das Tierheim kommentiert das Erlebnis mit den Worten: "und schon wieder für dumm verkauft". Die Frau sei für ihr Engagement gelobt worden, habe aber eigentlich nur gelogen.

Zuletzt hatte ein ähnlicher Fall für großes Aufsehen gesorgt. In Bergheim waren zunächst neun Katzenbabys entdeckt worden und kurz darauf konnte auch deren Besitzer ermittelt werden (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Facebook/Tierheim Bergheim


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