Brennpunkt-Route: 1.-Mai-Demo zieht durch Ex-Hausbesetzer-Straße

Berlin - Kurz vor dem 1. Mai und der linksextremen Demonstration in Berlin-Friedrichshain rückt der Konflikt um früher besetzte Häuser in der Rigaer Straße zusehends in den Fokus.

Polizeibeamte gehen bei einer Razzia in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain in ein Haus. (Archivbild)
Polizeibeamte gehen bei einer Razzia in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain in ein Haus. (Archivbild)  © Paul Zinken/dpa

Die Veranstalter der sogenannten revolutionären Demonstration (18 Uhr) wollen durch die komplette Rigaer Straße ziehen - vorbei sowohl an einer großen Baustelle für umstrittene Neubauten sowie an den umkämpften Häusern. Diese Demonstrationsstrecke meldeten sie bei der Polizei nicht an.

Dafür sind zwei Kundgebungen in der Umgebung angemeldet, offenbar als mögliche Sammelpunkte für die Demonstration.

Die Polizei will aus zwei Gründen diese Strecke nicht akzeptieren und den Aufmarsch der Demonstranten dort möglichst verhindern: Wegen der großen Baustelle ist die Rigaer Straße an dieser Stelle schon länger mit Bauzäunen komplett gesperrt.

Und der Weg vorbei an den umkämpften Häusern wenige hundert Meter weiter könnte die Stimmung zusätzlich anheizen und die Situation eskalieren lassen.

Der Bauunternehmer sagte dem "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Polizei, der gesamte Bauabschnitt an der Rigaer Straße solle daher vom 30. April bis zum 2. Mai abgesperrt werden.

Polizeibeamte gehen bei einer Razzia in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain in ein Haus. (Archivbild)
Polizeibeamte gehen bei einer Razzia in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain in ein Haus. (Archivbild)  © Paul Zinken/dpa

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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