AfD braucht dringend eine Million Euro, sonst gibt es Ärger

Die AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen (r) und Alexander Gauland brauchen für ihre Partei dringen Geld.
Die AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen (r) und Alexander Gauland brauchen für ihre Partei dringen Geld.  © DPA

Berlin - Die 92 Bundestagsabgeordneten der AfD sollen in den nächsten Wochen Geld für die Partei lockermachen.

Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland hat der neue Parteivorstand in seiner ersten Telefonkonferenz einstimmig beschlossen, dass jeder Mandatsträger "bis spätestens zum 28.12.2017 nachweislich je 1000 Euro an eine AfD-Gliederung spenden oder als Mandatsträgerbeitrag hälftig an den Bundesverband oder an ihren jeweiligen Landesverband überweisen" soll.

Abgeordnete und deren Mitarbeiter sollten zudem ihren Mitgliedsbeitrag auf mindestens ein Prozent ihres Nettoeinkommens erhöhen.

Die Partei brauche bis zum Jahresende mindestens eine Million Euro an Einnahmen, sonst drohe "eine Rückzahlung schon erhaltener Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung", hieß es in einem Rundschreiben des Vorstandes an die Mitglieder.

Die AfD hatte Anfang Dezember einen neuen Parteivorstand unter der Führung von Jörg Meuthen und Alexander Gauland gewählt.

Titelfoto: DPA


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