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Die Linke will keinen Wettlauf mit der AfD

Sollte Deutschland von einer Großen Koalition regiert werden, möchte die Linke in der Opposition nicht in einen Wettlauf mit der AfD eintreten.
Linken-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch (59) lehnt einen konkurrierenden Wettlauf mit der AfD ab.
Linken-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch (59) lehnt einen konkurrierenden Wettlauf mit der AfD ab.

Berlin - Nach dem Scheitern der Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition in der Bundesrepublik Deutschland (TAG24 berichtete) scheint eine Große Koalition wahrscheinlich. Im Falle solchen Regierungsbildung will sich die Linke im Bundestag einem Wettlauf mit der AfD um die lauteste Opposition verweigern.

Die Partie beansprucht dabei die linke Oppositionsführerschaft für sich, wie Fraktionschef Dietmar Bartsch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Die Partei selbst steht im neuen Jahr möglicherweise vor neuem Personalstreit auf offener Bühne.

Bartsch mahnte: "Wir dürfen die AfD nicht zum zentralen Bezugspunkt unserer Politik machen." Das werde schon viel zu oft getan. Bezugspunkt werde die neue Regierung. "Wir werden nicht in einen Wettlauf eintreten, wer der lauteste ist", versicherte Bartsch. Da seien die Rechtspopulisten immer ein Stück weiter vorn. "Wir analysieren die Entwicklungen im Land und benennen zum Beispiel die obszöne Vermehrung des Reichtums bei Konzernen, Milliardären und Millionären", sagte er. "Aber wir sagen auch, was gemacht werden muss: eine konsequente Politik der sozialen Gerechtigkeit."

Alexander Gauland und Jörg Meuthen, die (neue) Doppelspitze der Alternative für Deutschland.
Alexander Gauland und Jörg Meuthen, die (neue) Doppelspitze der Alternative für Deutschland.

Mit Spannung blickt die Linke auf ihren Parteitag Anfang Juni in Leipzig, nachdem es zuletzt heftigen internen Streit gegeben hatte.

Bei dem Parteitag stecke die Linke wieder für zwei Jahre die Richtung ab. "Es ist nie so, dass das ohne Diskussionen und Auseinandersetzungen abgeht", sagte Bartsch. "Ich werbe aber für eine kulturvolle Austragung von Konflikten." Bartsch wies darauf hin, dass es sich um einen Wahlparteitag handelt. "Ich gehe davon aus, dass es an der einen oder anderen Stelle Veränderungen geben wird", sagte er. "Ich habe gelesen, dass die Parteivorsitzenden wieder kandidieren."

Im November war Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn wegen Differenzen mit den Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger zurückgetreten. Dass es zwischen den Parteichefs und dem Führungsduo der Fraktion, Sahra Wagenknecht und Bartsch, ein Zerwürfnis gibt, war bereits bei einer Fraktionsklausur im Oktober offensichtlich geworden.

Vor Kurzem trafen die CDU und die SPD zu Sondierungsgesprächen zusammen. Vor der Bundestagswahl lieferten sich Angela Merkel (2. v.l.) und Martin Schulz (2.v.r) ein Duell um die Kanzlerschaft.
Vor Kurzem trafen die CDU und die SPD zu Sondierungsgesprächen zusammen. Vor der Bundestagswahl lieferten sich Angela Merkel (2. v.l.) und Martin Schulz (2.v.r) ein Duell um die Kanzlerschaft.

Die Parteichefs, die zugleich Abgeordnete sind, wollten eine stärkere Stellung in der Fraktion bekommen.

Wagenknecht beklagte Intrigen aus dem Hinterhalt gegen sie und drohte mit Rückzug. Am Ende wurden Wagenknecht und Bartsch wiedergewählt - Beobachter werteten dies als Sieg der Fraktionschefs. Doch das Tischtuch sei zerschnitten.

Bartsch sagte: "Wir haben es bis zur Bundestagswahl als Partei hinbekommen, geschlossen zu agieren. Das war erfolgreich." Danach seien unnötige Auseinandersetzungen aufgebrochen. "Diese sind in der Fraktion demokratisch entschieden worden."

Im Fall von Schwarz-Rot werde es mit FDP und AfD zwei Oppositionsparteien von rechts geben und mit Linken und Grünen zwei von links. "Wir werden die Rolle der linken Oppositionsführerschaft ausfüllen", sagte Bartsch. Im neuen Jahr gebe es erst im Herbst wieder Landtagswahlen, in Bayern und Hessen. Dann sei Gelegenheit für eine erste Bilanz. "Die Linke wird sich in 2018 konsolidieren."

In der Opposition will die Linke laut Bartsch auch auf eine Kursänderung Deutschlands in Europa dringen. "Wenn in Europa im neuen Jahr politisch weiter so dilettiert wird wie in den vergangenen Jahren, dann verschärft sich die Krise der EU", sagte er. Das Erstarken der Rechtspopulisten, das Versagen Europas in der Flüchtlingsfrage und die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Südeuropa seien mehr als Alarmzeichen - und Deutschland trage Verantwortung.

Fotos: DPA

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