Dieses Sterne-Restaurant sperrt AfD-Politiker aus

Normalerweise bekommt jedermann in einem Sterne-Restaurant gegen Bares derartige Köstlichkeiten serviert. Nicht so im Berliner Lokal Nobelhart & Schmutzig
Normalerweise bekommt jedermann in einem Sterne-Restaurant gegen Bares derartige Köstlichkeiten serviert. Nicht so im Berliner Lokal Nobelhart & Schmutzig

Berlin - Auf der Friedrichstraße im Berliner Stadtteil Kreuzberg reiht sich eine exklusive Lokalität an die andere. Wer köstlich speisen will, hat also eigentlich die Qual der Wahl. Es sei denn, man gehört der AfD an. 

Dann kann man sich den Weg zum Sterne-Restaurant Nobelhart & Schmutzig ersparen. Dort hat die AfD nämlich Hausverbot!

Das Restaurant hat somit nicht nur bei der Produktwahl klare Richtlinien, wenn beispielsweise auf regionale Ware gesetzt wird. Nein, auch bei der Auswahl der Gäste gibt es klare Prinzipien: AfD-Politiker sind nicht erwünscht. 

Woran wird dies deutlich? An der Tür des Sterne-Lokals prangt ein Verbotsschild, auf dem die AfD durchgestrichen ist. Im Gourmet-Restaurant sind somit also nicht nur Kameras, Telefone und Waffen sondern auch Politiker der Alternative für Deutschland verboten.

Wie der Tagesspiegel mitteilte, wurde das Verbot durch Facebook deutschlandweit bekannt gemacht. Dort entspann sich ob dieses Schilds eine heftige Diskussion. Manche User sind davon begeistert und applaudieren der Aktion. 

Doch eine ganze Menge Facebookler sind davon gar nicht begeistert. 

"Wann kommt das Schild ran: Juden werden nicht bedient", beschwert sich ein Nutzer. Ein anderer virtueller Gast möchte das Lokal künftig komplett meiden. "Wir waren schon einige Male bei Euch und haben uns stets wohlgefühlt, nach einer solchen Aktion werden wir aber von weiteren Besuchen vorerst Abstand nehmen und unser Geld lieber dort ausgeben, wo man nicht auf Intoleranz als Markenzeichen setzt."

Relativ entspannt sieht der gastgebende Wirt Billy Wagner die Situation. Er kommentierte, dass das Hausrecht es dem Gastwirt stets erlaube, jeden Gast auch ohne Begründung abzuweisen. Und AfD-Politiker seien nun mal "genau die Leute, mit denen er nicht an einem Tisch sitzen wolle."

Beatrix von Storch oder Alexander Gauland müssen ihre Mahlzeiten in Berlin also woanders einnehmen. 


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