An Berliner Schulen soll mehr Türkisch unterrichtet werden

Um den Konsulatunterricht zu umgehen, will die Senatsverwaltung mehr Türkischunterricht an Berliner Schulen. (Symbolbild)
Um den Konsulatunterricht zu umgehen, will die Senatsverwaltung mehr Türkischunterricht an Berliner Schulen. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - Die Türkei schickt bereits seit 1964 ihre Lehrer nach Deutschland, um Kinder mit türkischem Migrationshintergrund in der Sprache der Eltern zu unterrichten.

Auch andere Ländern tuen das, doch ist vor allem der türkische Konsulatunterricht umstritten, da befürchtet wird, dass die Schüler von den Lehrkräften indoktriniert werden könnten. Vor allem der Lehrplan wird bemängelt, da er nationalistische und religiöse Bezüge aufweisen soll.

Wie der Tagesspiegel berichtet, will die Berliner Senatsverwaltung für Bildung den staatlichen Türkischunterrricht ab Februar erweitern und somit eine Alternative zum Konsulatunterricht bieten.

28 Lehrer, die vor allem an deutsch-türkischen Europaschulen arbeiten, sollen dafür eingesetzt werden. Fünf Bezirke hatten daran bisher Interesse angemeldet, unter anderem Mitte und Neukölln.

Titelfoto: DPA


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