Rennen um CDU-Vorsitz: Merz soll Minister-Angebot von Kramp-Karrenbauer abgelehnt haben

berlin - Der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz, hat einem Medienbericht zufolge einen Posten im Bundeskabinett abgelehnt.

Friedrich Merz (CDU) und Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU, sitzen nebeneinander.
Friedrich Merz (CDU) und Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU, sitzen nebeneinander.  © Wolfgang Kumm/dpa

Die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer habe ihm am Montag vor der Präsidiumssitzung einen Ministerposten angeboten, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Parteikreise.

Merz lehnte demnach das Angebot in einem Telefon-Gespräch ab.

Die stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden hätten sich dem Bericht zufolge in einer Sitzung darauf geeinigt, Merz als Minister gegenüber Merkel durchzusetzen, falls er ins Kabinett wechseln wolle.

Hintergrund war eine sogenannte Teamlösung.

Gemeint sind damit vorherige Absprachen zwischen den Bewerbern für den Parteivorsitz.

Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, steht zu Beginn auf einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz zu einer möglichen Kandidatur für den CDU-Vorsitz.
Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, steht zu Beginn auf einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz zu einer möglichen Kandidatur für den CDU-Vorsitz.  © Kay Nietfeld/dpa

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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