ARD-Flüchtlings-Thema fällt aus! Dafür geht's um die "GroKo"

Bei Sandra Maischberger (51) gab es eine Programmänderung. Der Talk kam zu später Zeit und mit neuem Thema: "GroKo".
Bei Sandra Maischberger (51) gab es eine Programmänderung. Der Talk kam zu später Zeit und mit neuem Thema: "GroKo".

Berlin - Der groß angekündigte Themenabend in der ARD mit dem Titel "Flucht aus Europa" erfährt eine Änderung. Und das aus aktuell-politischem Grund und nicht etwa, weil die Narren los sind...

Die ARD sendet am Mittwoch (ab 20.15 Uhr) den "Flucht"-Themenabend. Bereits vorab stand in der ARD-Mediathek der Film "Aufbruch ins Ungewisse" zum Abruf bereit (TAG24 berichtete).

Der ARD-Film dreht die aktuelle Wirklichkeit um und schickt ein Düsseldorfer Paar samt Kindern auf die gefährliche Flucht Richtung Südafrika. Dabei spart der Film nicht mit Schwarz-Weiß-Malerei und Klischees in alle Richtungen. Der Fernsehfilm "Aufbruch ins Ungewisse" will eine "ungewöhnliche Perspektive" zeigen, wie es in einer Mitteilung der ARD heißt. Im Anschluss sollte bei Maischberger darüber diskutiert werden.

Jetzt gibt's eine Programmänderung.

Trotz der spannenden Tage im politischen Berlin hatte schon Anne Will am Sonntag mehr oder weniger freiwillig pausiert (TAG24 berichtete). Auch Maybrit Illner und Frank Plasberg legten eine Pause ein - für den Fasching im Lande... Einzig Sandra Maischberger hält den politischen Talk am Laufen. Sie geht das "GroKo-Desaster" an, der eigentlich geplante Themenabend fällt somit ins Wasser.

Also, am Mittwochabend gibt's "Das GroKo-Drama - Zerlegen sich die Volksparteien", teilt die ARD mit.

Die SPD mit ihrem Hickhack bringt den TV-Ablauf durcheinander

Statt über den Film "Aufbruch ins Ungewisse" im Rahmen des ARD-Themen-Abends zu diskutieren (hier Maria Simon, 42, in einer aufwühlenden Szene), talkt Maischberger über die GroKo.
Statt über den Film "Aufbruch ins Ungewisse" im Rahmen des ARD-Themen-Abends zu diskutieren (hier Maria Simon, 42, in einer aufwühlenden Szene), talkt Maischberger über die GroKo.

"Zerlegen sich die Volksparteien? Der Rückzug von Martin Schulz stürzt die SPD ins Führungschaos. Und auch in der CDU brodelt es: Angela Merkel solle endlich ihre Nachfolge regeln, fordern viele in der CDU. Wird die Kanzlerin einknicken? Droht der SPD ein Niedergang?", heißt es nunmehr auf der Homepage.

Des "GroKo-Dramas" nehmen sich folgende Personen an: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), CDU-Bundesvorstand Serap Güler, das ehemalige SPD-Präsidiumsmitglied Rudolf Dreßler und der Journalist Wolfgang Herles.

Entgegen früherer Planung startete Maischberger nicht schon 21.45 Uhr, sondern erst 22.30 Uhr. Dafür rücken die "Tagesthemen" vor.

Zuvor hatte sich auch die Redaktion von "Anne Will" an einer Sonderausgabe zu den SPD-Wirrnissen um die Große Koalition und Posten in der Partei herangetastet.

"Allerdings hatten sich potenzielle Gäste für eine einstündige Gesprächssendung an diesem Sonntag offenbar Zurückhaltung auferlegt", erklärte dazu ein ARD-Sprecher. Anne Will flimmert am Sonntag (18.2.) wieder durch die Fernseh-Stuben. Das aktuelle Thema zu ihrer sonntäglichen Talkshow auf ihrer Homepage ist aber noch nicht veröffentlicht.


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