Suff-Fahrer rasen in Leitplanke und wollen mit Wrack weiterfahren

Berlin - Eigentlich hätten die beiden Männer, die in der Nacht zu Sonntag mit dem Auto unterwegs waren, entweder nach rechts oder nicht links abbiegen können. Doch die sichtlich Betrunkenen entschieden sich dafür, mit dem Mercedes einfach geradeaus zu brettern.

Bei dem Fahrer klickten in der Nacht die Handschellen. Der Mann wurde von den Beamten festgenommen.
Bei dem Fahrer klickten in der Nacht die Handschellen. Der Mann wurde von den Beamten festgenommen.  © Morris Pudwell

Dumm nur, dass genau dort an der Autobahnabfahrt Grenzallee eine Leitplanke stand, gegen die die Männer mit voller Wucht krachten.

Obwohl das Auto sichtlich nicht mehr fahrtauglich war, versuchten der Suff-Fahrer und sein Kumpel, den Mercedes zurück zur Fahrbahn zu schieben. Denn sie wollten tatsächlich mit dem kaputten Auto weiterfahren.

Zeugen hatten die Männer dabei vermutlich beobachtet und die Polizei alarmiert. Diese keilten den Mercedes ein und befragten die beiden zu dem Unfall.

Dabei stellten die Beamten fest, dass der Fahrer scheinbar betrunken war und ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von gut zwei Promille.

Für den Suff-Fahrer endete die Nacht in der Gefangenensammelstelle. Sein Beifahrer musste seine Reise zu Fuß fortsetzen. Einsatzkräfte der Feuerwehr hoben das Wrack in der Zwischenzeit mit Luftkissen an und schoben es beiseite.

Die Feuerwehr konnten das Wrack mit Luftkissen anheben und zur Seite schieben.
Die Feuerwehr konnten das Wrack mit Luftkissen anheben und zur Seite schieben.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell


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