Hallo, ich bin die Neue! Baby-Giraffe im Tierpark geboren

Berlin - Niedlicher Nachwuchs im Tierpark Berlin: Giraffen-Dame Amalka (5) hat jetzt ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht – ein stattliche 1,82 Meter großes Mädchen.

Durstig trinkt das Jungtier bei seiner Mutter Amalka (5).
Durstig trinkt das Jungtier bei seiner Mutter Amalka (5).  © Tierpark Berlin

467 Tage hat es gedauert, bis der Nachwuchs im Hause Rothschild am 3. November da war, wie der Tierpark mitteilte.

Dann plumpste die Kleine aus rund zwei Metern Höhe in ihr weiches Strohbett im extra für die Geburt ausgefütterten Stall.

Nicht erschrecken, das ist völlig normal, weil die rund 4,50 Meter großen Giraffen stehend gebären (und übrigens auch schlafen).

Und ruckzuck stand die Mini-Giraffe, die noch keinen Namen hat, auch schon auf ihren dünnen Beinchen – wenn auch zunächst etwas wackelig.

Muss das Jungtier auch, da es sonst nicht an die lebenswichtige Muttermilch kommt, von der sie sich jetzt rund acht Monate lang täglich ernährt.

An Leckereien wie Blätter, Heu oder Zweige ist also vorerst noch nicht zu denken.

Neugierig schaut sich die Mini-Giraffe im Stall um, wo Mama Amalka (5) auf sie aufpasst.
Neugierig schaut sich die Mini-Giraffe im Stall um, wo Mama Amalka (5) auf sie aufpasst.  © Tierpark Berlin

Und der Vater? Papa Jabulani (6) kümmert sich nicht um die Aufzucht seiner Tochter – das überlässt er typisch Giraffe ganz der Mutter.

Bevor Ihr gleich in den Tierpark rennt: Zu sehen kriegen Besucher das Mutter-Tochter-Gespann erstmal noch nicht.

Erst wenn das Giraffen-Baby stark genug ist, wird es den Stall verlassen und zum Rest der jetzt achtköpfigen Herde stoßen.

Laut Tierpark-Angaben wird dies voraussichtlich Mitte November sein. Dann hat der beliebte Tierpark täglich von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Weitere Infos findet Ihr unter www.tierpark-berlin.de.

Übrigens: Seit 2016 stehen Giraffen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) und gelten heute als gefährdet.

"Durch große Lebensraumverluste, aber auch Wilderei, sind die Giraffenbestände in Afrika in den letzten 30 Jahren um rund 40 Prozent gesunken", so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem (53). Deshalb unterstützen Zoo und Tierpark Berlin ein Artenschutzprojekt in Tansania.

Titelfoto: Tierpark Berlin

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