Hier wird der AfD-Storch verarscht

Als Beatrix von Storch das Ergebnis dieses Selfies sieht, ist ihr nicht mehr nach Lachen zu Mute.
Als Beatrix von Storch das Ergebnis dieses Selfies sieht, ist ihr nicht mehr nach Lachen zu Mute.

Berlin - Am kommenden Wochenende finden in Berlin Wahlen für das Abgeordnetenhaus statt. Es ist also Wahlkampfzeit. So auch für die AFD, die versuchte, mit ihren Anhängern ins Gespräch zu kommen. Doch auch auf der Straße muss man aufpassen, wer zum Gespräch bei den Politikern vorbeischaut.

Bei Beatrix von Storch (45) war dies am Sonntag der Fall. Sie traf auf den Aktivisten Jürgen Ney, der sie um ein Selfie bat. 

Die Abgeordnete zeigte sich einverstanden, hatte jedoch nicht mit der Dreistigkeit des AFD-Gegners gerechnet. Dieser ließ einen Freund auf dem Porträt einen Aufkleber mit der Beschriftung FCK AFD (FUCK AFD) hereinhalten. 

Beim Schnappschuss selbst, zeigte sich die Politikerin noch freundlich. Doch als sie das Bild anschließend sah und mitbekam, dass sie hereingelegt worden war, fand sie die Aktion nur noch halb so witzig.

Wie der Stern berichtet, beschwerte sie sich anschließend über Clowns, die mit über 25 Jahren 'Fuck AFD' mit rosa Kreide auf die Straße schrieben. Zuvor wurden bereits Flyer gegen die AFD verteilt. Schließlich mussten Einsatzfahrzeuge der Polizei anrücken und sprachen Platzverweise aus.

Für Linken-Aktivist Jürgen Ney hat sich die Aktion gelohnt. Seinen Bekanntheitsgrad konnte er sichtlich erhöhen. Zudem hat er seit der Aktion mehr als 1000 neue Freundschaftsanfragen auf Facebook erhalten.


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