Sturmwarnung! Lebensgefahr auf unseren Weihnachtsmärkten?

In Eschweiler (NRW) hat der Sturm einen 15 Meter hohen Baum umgerissen.
In Eschweiler (NRW) hat der Sturm einen 15 Meter hohen Baum umgerissen.  © DPA

Berlin/Potsdam – Der Deutsche Wetterdienst hat für fast ganz Ostdeutschland eine Unwetterwarnung herausgegeben. Vom Erzgebirge bis ins nördliche Brandenburg werden örtlich Sturmböen von bis zu 90 km/h erwartet. Stellenweise wurde deshalb sogar Alarmstufe "Rot" ausgegeben. (TAG24 berichtet).

Erst vor wenigen Tagen war auf dem Weihnachtsmarkt in Eschweiler (Nordrhein Westfalen) ein Weihnachtsbaum vom Sturm umgerissen worden. Er stürzte auf ein Kinderkarussell. Fünf Menschen wurden verletzte. Jetzt fragen sich viele Menschen: "Kann ich bei so einem Wetter auf Weihnachtsmärkte gehen? Oder ist das zu gefährlich."

Meteorologe Dominik Jung von wetter.net mahnt angesichts der Sturmwarnungen für die kommenden Tage zur Vorsicht: „Aktuell sollten alle Verantwortlichen schnellstmöglich nochmal ganz genau die Standfestigkeit aller Buden und Bäume auf den Weihnachtsmärkten prüfen, sonst sind möglicherweise Menschenleben in Gefahr!", sagte er gegenüber er B.Z.

Allerdings wird auch die Sturmsicherheit auf den Märkten im Vorfeld akribisch kontrolliert. Im Falle des Baumes in Eschweiler war auch nicht die Verankerung das Problem. Der Baum brach am Stamm einfach ab.

Bei zu starken Sturmböen werden die Betreiber der Märkte von vornherein sagen, dass sie geschlossen werden. Denn Sicherheit geht immer vor. Das war in der Vergangenheit bereits immer mal wieder der Fall, beispielsweise bleiben bereits die Märkte in Teltow, Chemnitz, Magdeburg oder Arnstadt in den vergangenen Jahren nach Sturmwarnungen geschlossen.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0