In Gedenken an Verstorbene: Hunderte Biker unterwegs

Ein Helm soll in der St. Hedwigs-Kathedrale an die Verstorbenen erinnern.
Ein Helm soll in der St. Hedwigs-Kathedrale an die Verstorbenen erinnern.  © DPA

Berlin - Mit einem Motorradkorso und einem Gottesdienst haben rund 650 Motorradfahrer der Biker gedacht, die in den vergangenen zwölf Monaten in Berlin und Umgebung tödlich verunglückt sind.

"Der liebe Herr im Himmel hat uns ja auch bestes Wetter geschenkt", sagte Motorrad-Pfarrer Bernd Schade bei der Veranstaltung am Sonntag in Berlin. Die Motorradfahrer trafen sich zu der bereits 44. Auflage der Gedenkfahrt mit anschließendem Gottesdient. Im vergangenen Jahr hatten 400 Biker daran teilgenommen.

Gegen Mittag setzte sich der Korso in Bewegung und passierte auf dem Weg zur St. Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz auch eine Unfallstelle auf dem Mariendorfer Damm, an der vor knapp einem Jahr ein Biker gestorben war. Zu der traditionellen ökumenischen Messe nach der Gedenkfahrt kamen auch zahlreiche Angehörige des Verunglückten.

Pfarrer Schade hielt eine Predigt zu den Themen Klage, Sterben und Trost. "Auch unsere Seele braucht einen Schutzanzug", sagte Schade.

650 Motorradfahrer erwiesen den Verstorbenen, mit ihrer Gedenkfahrt und dem Gottesdienst, die letzte Ehre.
650 Motorradfahrer erwiesen den Verstorbenen, mit ihrer Gedenkfahrt und dem Gottesdienst, die letzte Ehre.  © DPA

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