Suche nach Rebecca fortgesetzt: Steckt die Polizei in der Sackgasse?

Berlin - Wo ist Rebecca? Die 15-Jährige war am 18. Februar in den frühen Morgenstunden aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Neukölln verschwunden. Seitdem fehlt von dem Mädchen jede Spur (TAG24 berichtete). Nun hat die Polizei die Suche fortgesetzt.

Seit dem 18. Februar fehlt von Rebecca jede Spur. (Bildmontage)
Seit dem 18. Februar fehlt von Rebecca jede Spur. (Bildmontage)  © Screenshot/Instagram/viiiivaaa_, ---/Polizei Berli

Erneut hat die Berliner Polizei am Herzberger See in Ost-Brandenburg nach der verschwundenen 15-jährigen Rebecca gesucht (TAG24 berichtete). Etwa 35 Polizisten und Helfer seien dort am Dienstag eingesetzt worden, sagte ein Sprecher.

Unterstützt wurden sie von Spürhunden und einem Hubschrauber. In den vergangenen Wochen waren auch Männer vom Technischen Hilfswerk (THW) dabei, als ganze Waldstücke durchkämmt wurden.

Rebecca wird seit fast genau zwei Monaten vermisst. Sie war zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Neukölln und erschien am Morgen des 18. Februars nicht in der Schule. Die Polizei nimmt an, dass sie das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Sie verdächtigt Rebeccas Schwager.

In den letzten zwei Monaten wurden mehrere Waldstücke und Seen südlich der Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder) aufwendig abgesucht. Seit dem 25. März nahm die Polizei besonders den Herzberger See in den Blick. Immer wieder wurde in der Umgebung gesucht. Auch ein Taucher der Polizei war im See.

Das nur einen Kilometer lange und sehr schmale Gewässer liegt südlich der Autobahn und nicht weit entfernt vom Scharmützelsee. Die Gegend ist im Fokus der Polizei, weil der verdächtige Schwager am Tag des Verschwindens von Rebecca und dem Abend danach auf der Autobahn unterwegs war.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/viiiivaaa_, ---/Polizei Berli

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