Sicherheit am Breitscheidplatz: So schützt Berlin den Weihnachtsmarkt vor Terror

Berlin - Rund um den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche werden von diesem Montag an umfangreiche Absperrungen gegen mögliche Terror-Angriffe aufgebaut.

Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz wird mit diesen Betonsockeln geschützt.
Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz wird mit diesen Betonsockeln geschützt.  © DPA

Dazu gehören schwere Metallpoller, Stahlgitterkörbe mit Sandsäcken sowie Stahl- und Betonsockel, die an den Zufahrten zum Breitscheidplatz stehen sollen.

Die Sperren wurden für das Pilotprojekt ausgewählt und sollen laut Senat einen in Deutschland bislang "einzigartigen Zufahrtsschutz" gegen Lastwagen bieten.

Bei dem Terroranschlag des Tunesiers Anis Amri mit einem Lkw am 19. Dezember 2016 waren insgesamt 12 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 70 verletzt worden. Der Breitscheidplatz wurde deswegen vor zwei Jahren als erstes für die neuen Sperrmaßnahmen ausgesucht.

Die ersten Aufbauten für den Weihnachtsmarkt hatten bereits in der vergangenen Woche begonnen, Eröffnung ist am 26. November.

Wegen der Absperrungen werden die Budapester Straße in Richtung Schöneberg und die Tauentzienstraße und das erste Stück des Ku'damms in Richtung Charlottenburg für den normalen Autoverkehr gesperrt. Nur Busse, Fahrräder und der Lieferverkehr dürfen fahren.

Zwei Polizisten laufen auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz Streife.
Zwei Polizisten laufen auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz Streife.  © DPA

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