Mehr Sprechstunden! Gesundheitsminister Spahn nimmt Ärzte in die Pflicht

Berlin - Die ärztliche Versorgung von Kassenpatienten soll nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38) schneller und besser werden. Wie es der CDU-Politiker letzte Woche ankündigte, legte er am Montag seinen Gesetzentwurf vor.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38, CDU) will die Versorgung von Kassenpatienten verbessern. (Bildmontage)
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38, CDU) will die Versorgung von Kassenpatienten verbessern. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Dazu sollten niedergelassene Ärzte verpflichtet werden, mehr Sprechstunden anzubieten, erläuterte Spahn am Montag in Berlin seinen entsprechenden Gesetzentwurf.

Das Mindestangebot solle auf 25 Stunden pro Woche festgelegt werden. Um Anreize für eine bessere Versorgung der Patienten zu bieten, soll es für bestimmte Leistungen Extravergütungen geben (TAG24 berichtete).

Zudem sollen die Terminservicestellen zu "Servicestellen für ambulante Versorgung und Notfälle" weiterentwickelt werden.

Sie sollen bundesweit eine einheitliche Notrufnummer 116117 bekommen und täglich rund um die Uhr erreichbar sein.

Zuletzt stellte Spahn auch Pläne bezüglich der notwendigen Erhöhung der Pflegebeiträge und einer Einsicht der eigenen Patientendaten auf dem Handy für jedermann vor.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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