Nachwuchs-Agenten gesucht: Mit dieser Maßnahme kämpft der BND um Bewerber

Berlin - Mit einem modernen Internet-Auftritt samt interaktiven Inhalten und Einblicken in die Geheimdienstarbeit will der Bundesnachrichtendienst (BND) am Arbeitsmarkt attraktiver werden.

Seit 2016 sitzt der Bundesnachrichtendienst im Neubau an der Chausseestraße.
Seit 2016 sitzt der Bundesnachrichtendienst im Neubau an der Chausseestraße.  © dpa/Jörg Carstensen

Der deutsche Auslandsnachrichtendienst stehe in harter Konkurrenz um Bewerber, sagte ein Sprecher zur Deutschen Presse-Agentur in Berlin, nachdem die Webseite am Donnerstag für die Öffentlichkeit freigeschaltet worden war.

"Der BND ist einer der spannendsten Arbeitgeber Deutschlands. Mit der neuen Website können wir das noch deutlicher zeigen", so BND-Präsident Bruno Kahl (56) gegenüber der DPA.

Auf der Seite sind Einblicke in die BND-Arbeit zu finden sowie Links zu den gesetzlichen Grundlagen der Geheimdienstarbeit und den Kontrollorganen wie dem Parlamentsgremium zur Geheimdienstkontrolle.

Themen wie der internationale Terrorismus, Cybersicherheit oder die Organisierte Kriminalität werden genauso beschrieben wie das Führen von Informanten oder die Fernmeldeaufklärung.

Der BND sucht dringend Nachwuchs.
Der BND sucht dringend Nachwuchs.  © dpa/Paul Zinken

In einem für den früher sehr auf Abschottung bedachten Nachrichtendienst ungewöhnlichen Imagefilm beschreibt der BND seine Arbeit mit fast lyrischen Worten.

"Nachrichten beeinflussen unser Leben. Wir stehen mit ihnen auf und nehmen sie mit in die Nacht. Egal wo auf der Welt, zu jeder Zeit schlägt ein Schmetterling mit seinen Flügeln."

Viele Menschen fragten sich, wem sie vertrauen können, welche Informationen noch verlässlich seien "und ob der Frieden und der Wohlstand in Deutschland weiter bestehen" werde. "Genau hier beginnt unser Auftrag", heißt es weiter.

Der BND hat weltweit mehr als 6000 Mitarbeiter. Derzeit läuft der letzte Teil des Umzugs aus den alten Standorten in Berlin und Pullach bei München in die neue Zentrale im Zentrum der Hauptstadt.

Titelfoto: dpa/Paul Zinken

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