Mehr Hartz IV ab dem nächsten Jahr, aber viel ist es nicht

Ab dem kommenden Jahr erhöht sich der Hartz-IV-Satz um sieben Euro.
Ab dem kommenden Jahr erhöht sich der Hartz-IV-Satz um sieben Euro.  © DPA

Berlin - Hartz-IV-Bezieher müssen zusehen, wie sie mit ihrem Geld auskommen. Ein paar Euro mehr gibt es für die Hartz-IV-Bezieher im kommenden Jahr.

Wie das Bundessozialministerium in Berlin mitteilte, beschloss am Mittwoch das Bundeskabinett eine entsprechende Verordnung. Demnach soll der Regelsatz um sieben Euro steigen - also von 409 Euro auf 416 Euro im Monat.

Für Kinder bis zu sechs Jahren gibt es ab dem 1. Januar drei Euro mehr monatlich - insgesamt also 240 Euro. Von 291 auf 296 Euro steigt der Satz für die sechs- bis 13-Jährigen Kinder. Für die Jugendlichen gibt es ebenfalls fünf Euro mehr: statt 311 also 316 Euro.

Kritik an der Erhöhung des Hartz-IV-Satzes kommt von der Partei Die Linke. Parteichefin Katja Kipping sagt: Die Berechnungsmethode rechne den Hartz-IV-Regelsatz willkürlich klein. "Millionen Betroffene und insbesondere Kinder sind damit weiterhin von einer gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen."

Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht meint: "Das von CDU/CSU bis zur SPD gefeierte Hartz-IV ist und bleibt Armut per Gesetz."

Spitzenkandidatin der Linke Sahra Wagenknecht und Parteichefin Katja Kipping sehen die geringe Erhöhung kritisch.
Spitzenkandidatin der Linke Sahra Wagenknecht und Parteichefin Katja Kipping sehen die geringe Erhöhung kritisch.  © DPA (Bildmontage)

Titelfoto: DPA


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