Gregor Gysi: Er ist Berlins beliebtester Direktkandidat

Auch in diesem Jahr konnte Gregor Gysi das Direktmandat für den Bundestag gewinnen.
Auch in diesem Jahr konnte Gregor Gysi das Direktmandat für den Bundestag gewinnen.  © DPA

Berlin - 133 Kandidaten haben sich in Berlin um ein Direktmandat beworben, die meisten davon erfolglos: In neun der zwölf Wahlkreise hat der Sieger der letzten Bundestagswahl erneut die meisten Stimmen geholt. Nur in einem einzigen kam es zu einem Parteiwechsel.

Der frühere Linke-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi hat erneut seinen Berliner Wahlkreis Treptow-Köpenick direkt gewonnen. Er erhielt am Sonntag 39,9 Prozent der Stimmen, wie die Landeswahlleiterin mitteilte. Der CDU-Kandidat Niels Korte kam auf 19,0 Prozent. Gysi gewann den Wahlkreis bereits 2005, 2009 und 2013 direkt.

Swen Schulz von der SPD zieht mit 32,1 Prozent in den Bundestag. Eva Högl von der SPD konnte sich mit 23,5 Prozent in Mitte durchsetzen. In Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost hatte Canan Bayram von den Grünen mit 26,3 Prozent die Nase vorn.

Diese Politiker wurden direkt in den Bundestag gewählt:

  • Mitte: Eva Högl (SPD)
  • Pankow: Stefan Liebich (Die Linke)
  • Reinickendorf: Frank Steffel (CDU)
  • Spandau-Charlottenburg-Nord: Swen Schulz (SPD)
  • Steglitz-Zehlendorf: Thomas Heilmann (CDU)
  • Charlottenburg-Wilmersdorf: Klaus-Dieter Gröhler (CDU)
  • Tempelhof-Schöneberg: Jan-Marco Luczak (CDU)
  • Neukölln: Fritz Felgentreu (SPD)
  • Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost: Canan Bayram (Grüne)
  • Treptow-Köpenick: Gregor Gysi (Die Linke)
  • Marzahn-Hellersdorf: Petra Pau (Die Linke)
  • Lichtenberg: Gesine Lötzsch (Die Linke)

Titelfoto: DPA


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