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Bundestagswahl: Das wollen die Parteien wirklich

Nächsten Sonntag ist Bundestagswahl. Kurz, knapp, Klartext: Hier habt Ihr die Wahlprogramme im Check.

Berlin - Nächsten Sonntag dürfen wir wieder unser Kreuzchen setzen: Bundestagswahl! Doch wofür stehen die sechs großen Parteien in puncto Mietpreisbremse, Obergrenze, Bürgerversicherung etc. eigentlich?

TAG24 hat die wichtigsten Themen in den Wahlprogrammen einmal unter die Lupe genommen. Der letzte Check kurz und bündig, geordnet nach elf Hauptthemen.

Rentner bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD.
Rentner bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD.

#THEMA: RENTE

CDU

Die CDU lobt ihre abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. Wer drunter liegt, arbeitet bis 67. Große Änderungen sind vorerst nicht geplant. Eine Kommission soll bis 2019 Verbesserungsvorschläge machen.

SPD

Ein Renteneintrittsalter über 67 schließt die SPD aus. Der aktuelle Beitragssatz von 18,9 Prozent soll bis 2030 nicht über 22 Prozent steigen. Selbstständige sollen verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung gehen.

DIE LINKE

DIE LINKE setzt sich für eine Mindestrente von 1050 Euro ein. Niedrigere Renten soll der Staat aufstocken. In Rente soll man ab 65 Jahren gehen, - oder, wer 40 Beitragsjahre hat, ab 60.

GRÜNE

Die GRÜNEN setzen sich für die „Garantierente“ ein. Wer 30 Versicherungsjahre hat, soll mindestens 850 Euro erhalten. Am Renteneintrittsalter ab 67 Jahren halten sie fest, dafür soll Altersteilzeit ab 60 erleichtert werden.

FDP

Die FDP lehnt eine Grenze für den Renteneintritt ab. Die soll ab 60 jeder selbst bestimmen. Arbeiten bis 68, 69, 70 wird dadurch möglich. Über die Höhe der Rente machen sie keine Aussagen.

AFD

Ein festes Renteneintrittsalter gibt es bei der AfD nicht. Sie fordert die Rente nach 45 Jahren Arbeitszeit. Bei der Berechnung sollen alle tatsächlich erbrachten Beitragszeiten berücksichtigt werden, auch die Kindererziehung.

Was springt für Familien raus?
Was springt für Familien raus?

#THEMA: FAMILIENFÖRDERUNG

CDU

Die CDU möchte den Kinderfreibetrag und das Kindergeld erhöhen, letzteres um 25 Euro pro Monat und Kind. Das „Baukindergeld“ soll Familien den Weg zur Immobilie erleichtern; zehn Jahre 1 200 Euro je Kind und Jahr sind vorgesehen.

SPD

Die SPD möchte die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege erleichtern. Familien sollen zwei Jahre lang 150 Euro monatlich bekommen, wenn beide Elternteile zugunsten der Kindererziehung in Teilzeit arbeiten. Pflegende haben ebenfalls Anspruch darauf.

DIE LINKE

DIE LINKE will ein kostenloses Ganztags-Betreuungsangebot für Kinder und Kündigungsschutz für Eltern. Kindergeld möchte die Partei auf 328 Euro im Monat erhöhen und eine Kindergrundsicherung von 573 Euro einführen.

GRÜNE

Die GRÜNEN wollen mit dem „Familien-Budget“ Kinderfreibetrag, Kindergeld, Kinderzuschlag und Kinderregelsatz zu einer Leistung zusammenführen.

FDP

Die FDP plant, alle sozialen Leistungen für Kinder im „Kindergeld 2.0“ zusammenzufassen. Die Steuerklasse V für Verheiratete möchte die FDP abschaffen.

AFD

Die AfD propagiert den Erhalt des eigenen Staatsvolks. Familien sollen weniger Abgaben zahlen. Die Partei spricht sich gegen Abtreibung aus. Adoption soll erleichtert und gefördert werden.

Demonstranten stehen am 08. September vor dem Brandenburger Tor in Berlin bei der Aktion "Mittelstand - Melkkuh der Politik".
Demonstranten stehen am 08. September vor dem Brandenburger Tor in Berlin bei der Aktion "Mittelstand - Melkkuh der Politik".

#THEMA: STEUERN

CDU

Die CDU lehnt eine Vermögenssteuer (auch Reichensteuer) ab. Den Soli-Zuschlag will sie bis 2020 abschaffen. Der Spitzensteuersatz soll auf 60 000 Euro Jahreseinkommen steigen. Von einer Einkommenssteuer-Senkung um 15 Milliarden Euro ist die Rede; was das heißt, bleibt offen.

SPD

Die SPD will Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen entlasten. Sie ist jedoch gegen Steuersenkungen und plant eine Erbschaftssteuer. Das Familiensplitting soll das Ehegattensplitting ablösen, um Alleinerziehende finanziell zu stärken.

DIE LINKE

DIE LINKE möchte eine Vermögenssteuer einführen. Um niedrigere und mittlere Einkommen zu entlasten, möchte sie den jährlichen Grundfreibetrag von 8 820 auf 12 600 Euro erhöhen. Monatlich 1 050 Euro Einkommen (also die Mindestsicherung) wären somit steuerfrei.

GRÜNE

Die GRÜNEN möchten eine Vermögenssteuer für Superreiche und eine gerechte Erbschaftssteuer einführen. Der Grundfreibetrag soll erhöht werden, ebenso der Spitzensteuersatz. Das Ehegattensplitting soll durch eine Familienförderung ersetzt werden.

FDP

Die FDP lehnt eine Vermögenssteuer ab. Den Soli-Zuschlag will sie abschaffen. Sie will einen fairen Steuersatz für Durchschnittsverdiener. Am Splittingverfahren hält die Partei fest. Familien will sie durch höhere Kinderfreibeträge entlasten.

AFD

Die AfD ist gegen eine Vermögenssteuer. Die Erbschaftssteuer will sie abschaffen. Kleine und mittlere Einkommen will die AfD durch einen höheren Grundfreibetrag entlasten. Das Ehegattensplitting soll durch ein Familiensplitting ergänzt werden. Die Mehrwertsteuer will die AfD um sieben Prozent senken.

Aktivisten diskutieren mit Polizisten am Eingang zu einem Gate, an dem Flüchtlinge nach Afghanistan Kabul abgeschoben werden sollen.
Aktivisten diskutieren mit Polizisten am Eingang zu einem Gate, an dem Flüchtlinge nach Afghanistan Kabul abgeschoben werden sollen.

#THEMA: FLÜCHTLINGE & ASLY

CDU

Eine Obergrenze für Flüchtlinge steht nicht im Regierungsprogramm. Für eine erfolgreiche Integration steht die deutsche Sprache im Fokus. Ziel sei, dass jeder schnellstmöglich seinen eigenen Lebensunterhalt bestreiten kann.

SPD

Die SPD fordert, dass Flüchtlinge europaweit aufgeteilt werden. Ein Qualifikationen erfassendes Punktesystem soll Einwanderung steuern. Die SPD möchte eine jährliche Einwanderungsquote einführen. Die Partei steht zur doppelten Staatsangehörigkeit.

DIE LINKE

DIE LINKE verlangt sichere Fluchtwege, Bleiberecht für alle sowie einen Abschiebungsstopp. Den Fluchtursachen möchte die Partei mehr Entwicklungshilfe entgegensetzen. Den Deal mit der Türkei will sie beenden.

GRÜNE

Die GRÜNEN stehen für eine faire Verteilung der Flüchtenden zwischen den EU-Staaten. Das Abkommen mit der Türkei möchte die Öko-Partei auflösen. Einwanderung von Arbeitskräften soll durch ein einfacheres Einwanderungsrecht attraktiver werden.

FDP

Die FDP differenziert zwischen Kriegsflüchtlingen und dauerhaften Einwanderern. Letztere will sie durch ein Punktesystem regeln. Den Mindestlohn für Flüchtlinge möchte die FDP abschaffen, ebenso die Vorrangprüfung. Sie befürwortet die doppelte Staatsbürgerschaft.

AFD

Die AfD fordert eine Grenzschließung. Asyl behandelt sie nicht als Grundrecht. Flüchtlinge sollen Zuflucht außerhalb der EU-Grenzen finden. In Deutschland geborenen Kindern von Migranten möchte sie die Staatsbürgerschaft verweigern. Sie spricht sich gegen Familiennachzug aus.

Krank? Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber.
Krank? Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber.

#THEMA: GESUNDHEIT

CDU

Die CDU unterstützt das System aus gesetzlichen und privaten Kassen. Eine Bürgerversicherung lehnt sie ab. Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten will sie verbieten. Schulgelder in Heilberufen (z.B. Ausbildung zum Physiotherapeut) will sie abschaffen. Studienplätze in Medizin sollen auch danach vergeben werden, ob Bewerber später aufs Land gehen würden.

SPD

Die SPD setzt sich für eine Bürgerversicherung ein. Privatversicherten ist der Wechsel freigestellt. Arbeitgeber und -nehmer sollen denselben Anteil an der Bürgerversicherung zahlen.

DIE LINKE

DIE LINKE fordert eine „solidarische Gesundheitsversicherung“. Sie soll das aktuelle „Zwei-Klassen“-System ablösen. In die geplante Gesundheitsversicherung würde jeder mit einem Einkommen einzahlen, auch Beamte und Selbstständige.

GRÜNE

Die GRÜNEN möchten die Zwei-Klassen-Medizin abschaffen. Die „Bürgerversicherung“ soll die Gesundheitsversorgung aller ermöglichen. Sie befürworten eine kostenlose Ausbildung für Gesundheitsberufe. Zuzahlungen für Medikamente will sie abschaffen.

FDP

Die FDP lehnt eine Bürgerversicherung ab, unterstützt stattdessen das System aus privaten und gesetzlichen Kassen. In puncto Palliativmedizin (Pflege von unheilbar Kranken) möchte die FDP eine assistierte Selbsttötung ermöglichen.

AfD

Die AfD fordert gleich hohe Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile an der Pflege- und Krankenversicherung. Pflegepersonal und Ärzte sollen in erster Linie in Deutschland ausgebildet werden.

Auftakt zum Oktoberfest am 16.September in München (Bayern). Polizisten stehen vor dem Riesenrad.
Auftakt zum Oktoberfest am 16.September in München (Bayern). Polizisten stehen vor dem Riesenrad.

#THEMA: SICHERHEIT

CDU

Die CDU möchte 15 000 neue Stellen bei der Polizei und 18 000 bei der Bundeswehr schaffen. Die Bundeswehr soll die Polizei unterstützen (z.B. bei Terrorangriffen). Die Partei möchte mehr Geld in die Verteidigung stecken.

SPD

Die SPD möchte die Polizei um 15 000 Stellen aufstocken. Sie steht zur Bundeswehr, lehnt aber eine unnötige Steigerung des Verteidigungshaushaltes ab. Die Partei fordert verstärkte Kontrollen an den Außengrenzen des Schengenraums.

DIE LINKE

DIE LINKE ist gegen Aufrüstung, Waffenexporte und Militarisierung. Sie will alle Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden. Die Polizei soll bürgernaher werden.

GRÜNE

Die GRÜNEN möchten die Bundeswehr nicht im Inneren einsetzen. Eine Erhöhung der Militärausgaben findet die Öko-Partei nicht sinnvoll. Stattdessen will sie in Entwicklungsarbeit investieren.

FDP

Die FDP möchte Polizei und Justiz finanziell stärken und mehr digitalisieren. Einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren lehnt sie ab.

AfD

Die AfD will die Wehrpflicht wieder einführen und einen deutschen Grenzschutz aufbauen. Eine EU-Armee lehnt sie ab.

Werden die Autobauer bald durch Maschinen ersetzt?
Werden die Autobauer bald durch Maschinen ersetzt?

#THEMA: ARBEITSMARKT

CDU

Die CDU möchte bis 2025 Vollbeschäftigung erreichen. Die Arbeitslosenquote soll dann bei drei Prozent liegen. Ein „Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz“ soll die legale Beschäftigung von Migranten ermöglichen.

SPD

Die SPD fordert unbefristete, sozial abgesicherte, nach Tarif bezahlte Arbeit. Sachgrundlose Befristungen will sie abschaffen. Es soll ein Recht geben, nach Teilzeitarbeit in eine Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren.

DIE LINKE

DIE LINKE will Befristungen, Minijobs, Leiharbeit und schlechte Bezahlung beenden. Sie fordert einen Mindestlohn von 12 Euro, in der Pflege von 14,50 Euro. Damit jeder Arbeit findet, will sie die 30-Stunden-Woche einführen.

GRÜNE

Die Grünen wollen eine „flexible Vollzeit“ einführen, in der die Arbeitszeit um zehn Stunden pro Woche reduziert und wieder erhöht werden darf. Ein Entgeltgleichheitsgesetz soll die gleiche Bezahlung für Männer und Frauen regeln.

FDP

Die FPD spricht sich für Leiharbeit aus. Die Maximalarbeitszeit will sie auf 48 Stunden pro Woche und die Minijob-Grenze auf 530 Euro anheben. Geschäfte sollen auch sonntags öffnen dürfen.

AfD

Die AfD will die Länge für Arbeitslosengeld 1 an die vorausgehende Arbeitsdauer koppeln. Den Mindestlohn befürwortet sie. Für Leiharbeiter fordert sie eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent pro Unternehmen.

Schüler bei der Einschulung.
Schüler bei der Einschulung.

#THEMA: BILDUNG

CDU

Die CDU fordert den Rechtsanspruch auf eine Betreuung im Grundschulalter. Das Gymnasium möchte die Partei erhalten. Bis 2025 will sie 3,5 Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung investieren.

SPD

Bildung von Kita bis Uni soll nach Plänen der SPD nichts kosten. Die Sozialdemokraten wollen Ganztagsschulen ausbauen und einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung einführen. Ein Meisterbrief soll für ein Masterstudium berechtigen.

DIE LINKE

DIE LINKEN fordern statt des dreigliedrigen Schulsystems eine ganztägige, inklusive Gemeinschaftsschule. Eine Mindestvergütung soll Azubis beim Berufsstart helfen. Bafög soll rückzahlungsfrei auf 1050 Euro steigen.

GRÜNE

Die GRÜNEN setzen sich für möglichst langes gemeinsames Lernen ein. Sieben Prozent der Wirtschaftsleistung (derzeit 4,2) wollen sie in die allgemeine Bildung und 3,5 Prozent (aktuell 2,9) in Forschung und Entwicklung investieren.

FDP

Die FDP ist für den Erhalt von Förderschulen. Flüchtlingskinder sollen ein sofortiges Teilnahmerecht am Unterricht bekommen.

AfD

Die AfD ist gegen Islamunterricht an Schulen. Statt dem Bachelor-Master-System fordern sie wieder Diplom und Magister.

Außenpolitik. Immer wieder ein großes Thema.
Außenpolitik. Immer wieder ein großes Thema.

#THEMA: EUROPA & AUSSENPOLITIK

CDU

Für die CDU ist und bleibt die USA ein zentraler Partner. Zur Türkei soll die EU die Beziehungen vertiefen, einen EU-Beitritt lehnt die Union aber ab. Die Partei steht klar hinter dem Existenzrecht Israels. Besondere Bemühungen gelten Afrika.

SPD

Die SPD spricht sich für die UN, eine Partnerschaft mit den USA und eine Deeskalation mit Russland aus. Im Umgang mit der Türkei sind die Sozialdemokraten gegen einen Abbruch regelmäßiger Gespräche, einen EU-Beitritt „in absehbarer Zeit“ lehnt sie ab.

DIE LINKE

DIE LINKE will den Flüchtlingsdeal mit der Türkei kündigen. Die Partei fordert den Schuldenschnitt für Griechenland. Statt Sanktionen gegen Russland will sie eine Friedens- und Entspannungspolitik. Freihandelsabkommen lehnt sie ab. Waffenproduktion und -export will sie verbieten.

GRÜNE

Die GRÜNEN halten an den Russland-Sanktionen fest und positionieren sich gegen Erdogan. Zwischen der EU und Afrika möchten sie ein Zukunftspaket aushandeln und Edward Snowden Asyl gewähren. Zudem fordern sie das kostenlose Interrail-Ticket zum 18. Geburtstag.

FDP

Die FDP fordert einen europäischen Grenzschutz und eine europäische Armee. Beitrittsverhandlungen mit der Türkei will sie beenden. Außenpolitisch steht sie zur USA und zur Nato. Die Russland-Sanktionen will sie bis zum Ende des Kriegs in der Ukraine aufrecht erhalten. Waffenlieferungen in Krisengebiete lehnt sie ab.

AfD

Die AfD möchte die D-Mark wieder einführen. Deutschland soll den Euroraum verlassen. Bilaterale Handelsabkommen (TTIP oder CETA) lehnt sie ab. Sie ist gegen den EU-Beitritt der Türkei und fordert das Ende der Beitrittsverhandlungen.

Wohnungsbau... Ein ewiges Thema.
Wohnungsbau... Ein ewiges Thema.

#THEMA: WOHNUNGSBAU

CDU

Die CDU will in der nächsten Wahlperiode 1,5 Millionen zusätzliche Wohnungen bauen. Für den erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums will die Union Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer einführen.

SPD

Die SPD will die Mietpreisbremse durch mehr Transparenz bei der Vormiete verbessern. Die Mittel für den sozialen Wohnungsbau will sie an den Bedarf anpassen. Für Familien soll es ein „Baufamiliengeld“ geben.

DIE LINKE

DIE LINKE will jährlich mindestens 250.000 Sozialwohnungen neu bauen. Die Partei plant ein Förderprogramm für sozial gerechte Modernisierungen. Sie will die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen stoppen und die Mieten deckeln.

GRÜNE

Die GRÜNEN wollen eine Million Wohnungen neu schaffen. Vermieter, die dauerhaft günstig an Einkommensschwache vermieten, sollen eine Investitions-Förderung und Steuerbefreiungen erhalten.

FDP

Die FDP fordert Bundesmittel nur noch dann zur Verfügung zu stellen, wenn die Länder diese zweckgebunden einsetzen. Bei der Grunderwerbsteuer will die Partei einen Freibetrag von bis zu 500 000 Euro einführen.

AfD

Die AfD will durch die Senkung von Steuern und Bürgschaften mehr Menschen in die Lage versetzen, Eigentum zu erwerben.

Der Berliner Senat will Diesel-Fahrverbote verhindern.
Der Berliner Senat will Diesel-Fahrverbote verhindern.

#THEMA: UMWELT & VERKEHR

CDU

Die CDU steht zur Maut. Bis sich die Elektromobilität durchgesetzt hat, bleiben Dieselfahrzeuge wegen ihres geringen CO2-Ausstoßes für die Partei eine wichtige Option. Der Feinstaubbelastung will sie durch gezielte Verkehrsstrategien begegnen.

SPD

Die SPD möchte Elektromobilität voranbringen. Das Wort „Diesel“ kommt im Wahlprogramm der Partei nicht vor. In puncto Abgasreinigung will die Partei eine Nachrüstung der Hardware auf Kosten der Hersteller. Die Maut lehnt sie ab.

DIE LINKE

DIE LINKEN möchten Busse und Taxis mit alternativen Antrieben fördern. Die Partei ist gegen die Maut. Folgekosten aus dem Abgas-Skandal will sie den Herstellern in Rechnung stellen. Die Subventionierung von Dieselkraftstoff will sie abschaffen.

GRÜNE

Die GRÜNEN wollen ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zulassen. Als Folge des Abgas-Skandals fordert die Partei „unabhängige Institutionen“ für Kontrollen. Umweltzonen will sie stärken und eine blaue Plakette für wenig Stickoxidausstoß einführen.

FDP

Hardware-Nachrüstungen (also Motoren-Umrüstungen) auf Kosten der Hersteller hält die FDP als Folge des Abgas-Skandals für angebracht. Eine Subventionierung von Elektroautos ebenso wie die Maut lehnen die Liberalen ab.

AfD

Die AfD möchte Umweltzonen abschaffen, da sie angeblich nicht zur Feinstaubreduzierung beigetragen haben. Den Sinn von Stickoxid-Grenzwerten zweifelt die Partei an. Die Frage nach Motor-Umrüstungen ergibt sich somit.

Fotos: Sebastian Gollnow/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa, Friso Gentsch dpa/lnw , Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa , Bernd Thissen/dpa, Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa, Karl-Josef Hildenbrand/dpa , Stefan Warter/Audi AG/dpa , Thomas Warnack/dpa, Rolf Vennenbernd/dpa

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