Berliner wählen lieber von zu Hause, wie Sarah Connor

Jeder vierte Berliner beantragte in diesem Jahr die Briefwahl.
Jeder vierte Berliner beantragte in diesem Jahr die Briefwahl.  © DPA

Berlin - Zwölf Tage vor der Bundestagswahl haben mehr Berliner die Briefwahl beantragt als bei der Wahl 2013 insgesamt.

Wahlscheine seien bislang für fast ein Viertel der Berliner Wahlberechtigten - über 560.000 Personen - ausgestellt worden, wie die Landeswahlleitung am Dienstag mitteilte.

Das seien 104.000 Scheine mehr als zum selben Zeitpunkt vor der Wahl 2013 und 19.000 mehr als damals insgesamt. Den höchsten Anteil an Briefwählern haben die Bezirke Steglitz-Zehlendorf demnach mit rund 30 Prozent und Charlottenburg-Wilmersdorf mit knapp 27 Prozent.

Am unbeliebtesten ist die Briefwahl dagegen in Marzahn-Hellersdorf: Dort will bislang nur etwa jeder Sechste per Brief abstimmen.

Sängerin Sarah Connor macht sich vor der Bundestagswahl für die Briefwahl stark.
Sängerin Sarah Connor macht sich vor der Bundestagswahl für die Briefwahl stark.

Auch Sängerin Sarah Connor hat so bereits ihre Stimme abgeben macht sich vor der Bundestagswahl für die Briefwahl stark. "Meine Mutter lag mir seit Tagen in den Ohren! "Beantrage doch Briefwahl!!!" Ja ja... Recht hat sie!", schrieb die 37-Jährige am Mittwochabend auf Facebook.

"Bevor ich es vergesse, habe ich lieber schonmal gewählt!" Dazu postete sie ein Foto, das zeigt, wie sie den rosafarbenen Wahlbrief in den Schlitz eines Briefkastens schiebt.

Wem sie ihre Stimmen gab, hat Connor nicht verraten: "Perfekt gibt es nicht, aber es gibt Parteien, die einige meiner Werte vertreten und welche, denen ich die Tour vermiesen will!!!!"

Eindringlich forderte sie ihre Fans auf, wählen zu gehen.

"Dass so ein Honk wie Trump in Amerika Präsident geworden ist, liegt auch zum großen Teil daran, dass so viele nicht GEGEN ihn gestimmt haben, nein, nämlich GAR NICHT gewählt haben!", so die Sängerin. Jeder müsse den eigenen Kopf und Verstand benutzen.


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