Nach Rangelei im Bus: Mann erleidet Schädel-Hirn-Trauma

Rettungskräfte stellten ein Schädel-Hirn-Trauma bei dem 36jährigen fest und brachten ihn in ein Krankenhaus (Symbolbild).
Rettungskräfte stellten ein Schädel-Hirn-Trauma bei dem 36jährigen fest und brachten ihn in ein Krankenhaus (Symbolbild).  © Jens Kalaene/dpa

Berlin - Am späten Freitagabend endete eine Rangelei für einen 36jährigen am U-Bahnhof Yorckstraße fatal. Schwer verletzt musste er ins Krankenhaus gebracht werden, berichtet die "Berliner Morgenpost".

Gegen 23 Uhr stieg der Mann am Nollendorfplatz in den BVG-Bus Linie M19 ein. Während der Fahrt brüllte er herum und beleidigte andere Fahrgäste.

Trotz mehrfacher Aufforderung des Fahrers (43), den Bus zu verlassen, blieb der 36-Jährige sitzen. An der Haltestelle Yorckstraße eskalierte die Situation, als ein Fahrgast den Pöbler aus dem Bus führte.

Denn der 36-Jährige stellte sich direkt vor den Bus, wodurch dieser an der Weiterfahrt gehindert wurde. Ein Fahrgast (40) stieg aus dem Bus aus und wollte für Ordnung sorgen.

Er packte den Pöbler unter den Armen, um ihn vermutlich wegzutragen. Das misslang jedoch, da der 36jährige ausrutschte und mit dem Kopf auf den Gehweg schlug, wo er regungslos liegen blieb.

Die eingetroffenen Rettungskräfte stellten kurze Zeit später ein Schädel-Hirn-Trauma fest und brachten den Mann in ein Krankenhaus.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Nötigung im Straßenverkehr.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa/ Jens Kalaene/dpa


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