Versorgt BVG-Chef seine Kumpels mit Spitzen-Jobs?

Bei den BVG herrscht Unmut wegen der zweifelhaften Vergabe von Spitzenjobs.
Bei den BVG herrscht Unmut wegen der zweifelhaften Vergabe von Spitzenjobs.  © DPA

Berlin – Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es einem Zeitungsbericht zufolge interne Kritik an der Besetzung von Posten mit Bandkollegen des Finanzchefs des Unternehmens.

Mitarbeiter klagten über "Vetternwirtschaft", hieß es in Bild und B.Z. Grund: Zwei Mitglieder einer Hobbyband des Finanzchefs hätten in diesem Jahr Führungsjobs bekommen.

BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte auf Anfrage: "Natürlich hat es Gerede gegeben." Aber das Unternehmen fordere seine Mitarbeiter sogar dazu auf, Bekannte, Freunde oder Verwandte zu vermitteln.

Dafür würden Prämien von bis zu 500 Euro gezahlt. Auf diese habe der Finanzchef aber verzichtet. Die Stellen seien ausgeschrieben worden. "Es gab ganz normale Auswahlverfahren", betonte Reetz. Daran seien wie üblich viele Stellen des Unternehmens beteiligt gewesen.

Der CDU-Abgeordnete Christian Goiny sagte den Zeitungen, das sei ein "eigenartiger Vorgang". Man erwarte von der BVG, dass sie das Auswahlverfahren ausführlich dem Abgeordnetenhaus darlege.

Titelfoto: DPA


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