Als Kanzler-Kandidatin gehandelt: Wird CDU-Generälin "AKK" die neue Merkel?

Berlin - Kann "AKK" wirklich Kanzlerin? Zumindest halten mehrere führende CDU-Politiker ihre Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (56) für eine geeignete Nachfolgerin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (64).

Annegret Kramp-Karrenbauer (56) mit Kanzlerin Angela Merkel (64) bei ihrer Wahl zur CDU-Generalsekretärin am 26. Februar 2018.
Annegret Kramp-Karrenbauer (56) mit Kanzlerin Angela Merkel (64) bei ihrer Wahl zur CDU-Generalsekretärin am 26. Februar 2018.  © dpa/Ralf Hirschberger

Die saarländische Ex-Ministerpräsidentin habe wie Merkel den eisernen Machtwillen, den es brauche, um Kanzlerin zu werden, sagt der hessische Regierungschef Volker Bouffier (66, CDU) in der am 12. Oktober erscheinenden Kramp-Karrenbauer-Biografie der "Rheinische Post"-Journalistinnen Kristina Dunz (51) und Eva Quadbeck (48).

"Natürlich kann sie Kanzlerin. Ich traue ihr das zu", ist sich Bouffier sicher.

Bouffier argumentiert in der Biografie unter dem Titel "Ich kann, ich will und ich werde", die 56-jährige Kramp-Karrenbauer sei "für den Fall der Fälle eine sehr gute Alternative" zu Merkel.

Über Gesundheitsminister Jens Spahn (38, CDU), dem auch Ambitionen auf das Kanzleramt nachgesagt werden, sagt Bouffier, dieser sei "eine sehr interessante Persönlichkeit".

Aber Spahn "verfügt sicher zurzeit noch nicht über diese breite Akzeptanz" wie Kramp-Karrenbauer.

Dagegen betonte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (45, CDU) den großen Anteil der 56-jährigen Saarländerin daran, dass Union und GroKo nicht im Sommer am Asylstreit zerbrochen sind: "Kramp-Karrenbauer hat sehr stark nach innen kommuniziert, die Partei mitgenommen und transparent agiert. Das war enorm stabilisierend. Sie hat das brillant gemacht."

Titelfoto: Ralf Hirschberger/dpa


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