Brandstiftung vermutet: Zwölf Autos in Berlin abgefackelt

Berlin - Gleich zweimal musste die Feuerwehr ausrücken! Vermutlich Feuerteufel haben in der Nacht zum Dienstag zehn Autos im Bergmannkiez in Berlin-Kreuzberg abgefackelt. Auch im Stadtteil Tiergarten gingen zwei Fahrzeuge in Flammen auf. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Autos standen im Bergmannkiez in Flammen.
Autos standen im Bergmannkiez in Flammen.  © Morris Pudwell

Ersten Informationen zufolge standen neun Fahrzeuge an der Willibald-Alexis-Straße und am Chamissoplatz gegen 3.30 Uhr in Brand.

Die Feuerwehr sei nach Zeugenangaben erst nach zehn Minuten vor Ort gewesen, sodass die Fahrzeuge lange in Brand standen. Dabei habe es sich um vornehmlich Autos aus dem höheren Preissegment wie Mercedes und Chevrolet gehandelt.

Es entstand eine starke Rauchentwicklung, von der auch eine Hauswand betroffen war. An allen Fahrzeugen entstand ein Totalschaden.

Auch in Berlin-Tiergarten brannten in der Nacht zuvor Autos. Gegen 3 Uhr wurden an der Lützowstraße zwei Wagen in Brand gesetzt. Die Fahrzeuge standen in einer Durchfahrt mit Parkplätzen, direkt darüber befinden sich Wohnungen.

Laut Polizei gab es keine Verletzten, allerdings wurden Fenster benachbarter Wohnungen beschädigt und Fassaden durch den Ruß verschmutzt. Eine Wohnung ist momentan unbewohnbar. Alle Anwohner konnten sich selbst ins Freie retten. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes laufen.

Das Auto unter der Durchfahrt in Berlin-Tiergarten brannte aus.
Das Auto unter der Durchfahrt in Berlin-Tiergarten brannte aus.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell

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