Täter nach Schüssen in Berlin weiter flüchtig: Verdacht auf Clan-Kriminalität

Berlin - Nach den Schüssen in Berlin-Charlottenburg fahndet die Polizei weiterhin nach den Tätern. Medienberichten zufolge führt eine erste Spur in das Clan-Milieu.

Ein Fahrzeug der Kriminaltechnik der Polizei steht an Wielandstraße.
Ein Fahrzeug der Kriminaltechnik der Polizei steht an Wielandstraße.  © Paul Zinken/dpa

Demnach soll es sich bei den zwei Verletzten um einen Mann mit arabischer Migrationsgeschichte und einem Mitglied der berüchtigten, aus dem Libanon stammende Berliner Großfamilie Remmo handeln.

Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet. Noch sind die Hintergründe der Tat völlig offen. Ob es sich hierbei um Clankriminalität gehandelt hat, sollen die Ermittlungen der Polizei klären.

Festgenommen wurde im direkten Zusammenhang mit der Tat bislang niemand, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntagvormittag sagte.

Anwohner hatten am frühen Samstagmorgen mehrere Schüsse gehört und die Einsatzkräfte alarmiert. Diese fanden in der Kantstraße zwei 25-Jährige mit schweren Schussverletzungen. Die Männer wurden ins Krankenhaus gebracht und dort operiert.

Ob sie inzwischen vernommen werden konnten, wurde zunächst nicht bekannt.

Pylone liegen auf der Kantstraße vor einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Die Pylone markieren die Fundorte von Kugeln, nach einer Schießerei in der Nacht.
Pylone liegen auf der Kantstraße vor einem Einsatzfahrzeug der Polizei. Die Pylone markieren die Fundorte von Kugeln, nach einer Schießerei in der Nacht.  © Paul Zinken/dpa

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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