Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf "Energienetze Berlin"

Berlin - Schon wieder mussten Polizei und Feuerwehr nachts ausrücken, weil ein irrer Brandstifter sein Unwesen treibt! Diesmal wurde vor einem Bürogebäude ein Autoreifen angezündet.

Die Reste des verbrannten Autoreifens sind in der Asche zu erkennen.
Die Reste des verbrannten Autoreifens sind in der Asche zu erkennen.  © Morris Pudwell

Das Ziel des Brandanschlags war diesmal der Sitz der "Energienetze Berlin" in der Gaußstraße, wo am Donnerstagfrüh gegen 2.20 Uhr im Eingangsbereich die Flammen wüteten.

Die von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes alarmierte Feuerwehr hatte den brennenden Reifen zwar schnell unter Kontrolle und gelöscht, konnte dennoch die Zerstörung der Türen durch die enorme Hitze nicht verhindern.

Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein hoher Sachschaden an dem Haus.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen, da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Berliner Polizei hat es fast täglich mit Brandstiftungen zu tun: Erst in der Nacht zuvor fackelte ein Unbekannter in dem Mercedes-Benz-Autohaus am Salzufer 16 Luxus-Karossen ab – ebenfalls in Charlottenburg (TAG24 berichtete).

Ermittler der Polizei sichern Spuren am Tatort.
Ermittler der Polizei sichern Spuren am Tatort.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell


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