Gefährliche Manöver auf Straße: Polizei stoppt illegales Autorennen

Am Mittwochabend rasten zwei Autos über den Tauentzien. (Symbolbild)
Am Mittwochabend rasten zwei Autos über den Tauentzien. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Polizisten haben zwei Raser festgenommen, nachdem sie sich mutmaßlich ein illegales Autorennen lieferten.

Wegen gefährlicher Manöver und quietschender Reifen war eine Zivilstreife am Mittwoch gegen 20 Uhr in der Tauentzienstraße in Berlin-Charlottenburg auf die Fahrer aufmerksam geworden. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Etwa an derselben Stelle war 2016 ein Mann bei einem Unfall gestorben, den zwei Raser verursacht hatten. Die Männer wurden Anfang 2017 wegen Mordes verurteilt.

Am Mittwoch nutzten die Fahrer mehrfach die Haltezeit an roten Ampeln, um sich mit aufheulenden Motoren und durchdrehenden Reifen für die Grünphase "anzuheizen". Anschließend fuhren sie jeweils mit überhöhter Geschwindigkeit weiter.

Zivilbeamte beobachteten zudem, wie eine Fußgängerin nur durch schnelles Zurückspringen einen Zusammenstoß mit einem der Autos verhindern konnte. Die Polizei stellte beide Autos, beschlagnahmte sie und stellte die Personalien der Fahrer fest.

In Berlin liefern sich Fahrer immer wieder illegale Rennen, bei denen auch Unbeteiligte zu Schaden kommen.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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