Auch diesem Fußball-Profi wurde das Auto geklaut

Per Skjelbred musste mit Erschrecken feststellen, dass sein Mercedes geklaut wurde.
Per Skjelbred musste mit Erschrecken feststellen, dass sein Mercedes geklaut wurde.  © DPA

Berlin - Die Hertha-Spieler scheinen vom Pech verfolgt zu sein. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Einbrecher in die Wohnung von Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger stiegen und dann seinen Geländewagen klauten (TAG24 berichtete).

Laut der Bild-Zeitung ist der 29-Jährige nicht der einzige Spieler, dem das Auto entwendet wurde. Auch Abräumer Per Skjelbred musste nur wenige Tage vor seinem Kollegen feststellen, dass sein Wagen geklaut wurde.

Dabei stand der schwarze Mercedes CLS, mit einem Wert ab 50.000 Euro, in unmittelbarer Nähe seiner Wohnanschrift im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

"Ich komme morgens aus der Tür und plötzlich sagt mein Sohn: 'Papa unser Auto ist weg'", sagte der 30-Jährige Profi-Kicker der Zeitung.

Auch Fabian Lustenberger wurde das Auto gestohlen.
Auch Fabian Lustenberger wurde das Auto gestohlen.  © DPA

"Das ist natürlich ein schlechtes Gefühl. Mir wurde zum ersten Mal etwas geklaut. Natürlich hat man für so etwas eine Versicherung, aber es ist trotzdem etwas Persönliches, was einem genommen wird."

Der Verdacht liegt nahe, dass die Einbrecher auf Hertha-Stars abgesehen haben. Schließlich liegen zwischen den Diebstählen lediglich nur einige Tage und eine Entfernung von knapp vier Kilometern.

Auch wenn das nicht auszuschließen sei, glaubt die Polizei das nicht. Die Vorgehensweise war bei den Taten unterschiedlichen, weswegen die Ermittler von verschiedenen Räubern ausgehen.

Bei den Fußballspielern bleibt trotzdem ein ungutes Gefühl: "Ich wüsste nicht, wie man sich davor besser schützen sollte. Die Diebe haben uns sicher mehrere Tage beobachtet und dann eben zugeschlagen. Ich musste nicht aufs Rad steigen, wir haben zum Glück noch ein zweites kleineres Auto", so Skjelbred.

Die Polizei fahndet nach den Tätern und sucht nach den verschwundenen Fahrzeugen. Unklar bleibt jedoch, ob die Fußballprofis ihre Autos wiedersehen werden.

Titelfoto: DPA


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