Festnahme nach Wohnungs-Brand: War ein Mieter der Feuer-Schreck?

Berlin - Nach dem Brand in einem sechsgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Charlottenburg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.

Die Polizei hat nach dem Wohnungsbrand einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Symbolbild)
Die Polizei hat nach dem Wohnungsbrand einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Symbolbild)  © Udo Herrmann/123rf

Dem 56-jährigen Mieter der Dachgeschosswohnung, in der das Feuer ausbrach, werde fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen, teilten die Beamten am Mittwoch mit. "Das Brandkommissariat ermittelt noch, daher können wir keine Einzelheiten nennen", sagte ein Polizeisprecher.

Ein Zeuge hatte am Dienstagnachmittag das Feuer in der Holtzendorffstraße entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Der Dachstuhl stand in Flammen, rund 125 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Der Altbau mit mehr als 20 Wohnungen wurde evakuiert, 15 Bewohner mussten das Haus verlassen. "Viele sind bei Verwandten untergekommen", so der Polizeisprecher. Auch die Nachbarhäuser wurden geräumt. Wegen Einsturzgefahr musste das Vorderhaus gesperrt werden.

Insgesamt sei eine Fläche von 250 Quadratmetern im Dachgeschoss ausgebrannt, sagte ein Feuerwehrsprecher. "Gegen 20 Uhr waren wir fertig und sind in der Nacht noch ein paar Mal zur Kontrolle da gewesen". Es seien aber keine Glutnester mehr gefunden worden.

Wann welche Wohnungen wieder betreten werden dürfen, war zunächst unklar.

Titelfoto: Udo Herrmann/123rf

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