Jetzt hat Berlin nach dem Pannen-Airport noch einen Pannen-Busbahnhof

Berlin - Nach dem Pannen-Airport BER (TAG24 berichtete) hat die Hauptstadt offensichtlich ihre nächste Dauer-Baustelle: Denn auch der Ausbau und die Sanierung des Zentralen Omnibusbahnhofs werden deutlich teurer!

Die Baustelle am Berliner ZOB wird uns allen länger erhalten bleiben als gedacht.
Die Baustelle am Berliner ZOB wird uns allen länger erhalten bleiben als gedacht.  © DPA/Arne Bänsch

Doch nicht nur das: Der ZOB wird auch erst viel später fertig als ursprünglich geplant – bis 2021 statt bis 2019.

Die Kosten liegen mittlerweile bei rund 37,3 Millionen Euro. Die höhere Summe sei bereits im Doppelhaushalt eingeplant, bestätigte der Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung am Samstag gegenüber der DPA. Zuvor hatte die Berliner Morgenpost berichtet.

Zuletzt waren knapp 30 Millionen Euro für Sanierung und Umbau des Areals eingeplant, ursprünglich waren gut 14 Millionen Euro veranschlagt.

Hintergrund der Kostenzunahme sind zahlreiche Umplanungen: Gebäude werden neu errichtet statt nur instandgesetzt. Die Wartehalle soll größer werden als zuerst geplant, die Fahrgastinformation erneuert, die Leitstelle versetzt und zusätzliche Gastronomie eröffnet werden.

Diese Ausbauten seien nötig, weil der Bahnhof weiter wachsen werde, erklärte der Sprecher der Verkehrsverwaltung: "Er wird eine Visitenkarte für Berlin."

Der Busbahnhof aus der Mauerzeit platzt aus allen Nähten, weil immer mehr Berliner und Besucher mit dem Fernbus reisen. Bei laufendem Betrieb wird deshalb seit eineinhalb Jahren ausgebaut. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rechnen in diesem Jahr mit etwa 173.000 An- und Abfahrten.

Titelfoto: DPA/Arne Bänsch


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