Helene Fischer wird politisch in ihrer Weihnachtsshow

Berlin/Chemnitz - Die Trennung von Helene Fischer (34) und Florian Silbereisen (37) beherrscht derzeit die Schlagzeilen (TAG24 berichtete). Dabei geht fast unter, dass die Sängerin wieder am 1. Feiertag (20.15 Uhr/ZDF) zu ihrer großen Weihnachtsshow einlädt und da spielen auch die Ereignisse in diesem Jahr in Chemnitz eine Rolle.

In ihrer Weihnachtsshow nimmt Helene Fischer auch Bezug auf die Ereignisse in Chemnitz.
In ihrer Weihnachtsshow nimmt Helene Fischer auch Bezug auf die Ereignisse in Chemnitz.  © DPA

Nach einer tödlichen Messerattacke am Rande des Chemnitzer Stadtfestes war es zu mehreren rechten Demonstrationen mit tausenden Teilnehmern und ausländerfeindlichen Übergriffen gekommen.

Bereits Anfang September, direkt nach den Ereignissen, hatte sich Helene Fischer auf Instagram geäußert. Damals schrieb sie kurz vor einem Konzert in Berlin: "Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist - das sollte uns stolz machen".

In ihrer Weihnachtsshow greift Helene Fischer das Thema "Wir sind mehr" wieder auf: Vor einer Nummer sagt die 34-Jährige, dass sich "etwas verändert" habe im Land: "Wir erleben Hass und Gewalt mitten in Deutschland." Es folgt ein Appell für mehr Zusammenhalt - und ihr Lied "Wir brechen das Schweigen". Danach erklärt sie: "Danke, dass ich gerade erleben durfte: Wir sind mehr."

Es ist einer der am wenigsten erwartete Moment des Abends. Auch auf die gerade erst bekanntgewordene Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten Florian Silbereisen geht die Sängerin emotional ein (TAG24 berichtete).

"Ja, es gibt einen neuen Mann in meinem Leben und daraus will ich kein Geheimnis machen", postete Fischer auf Facebook. Das Publikum im Saal wusste am Tag der Aufzeichnung noch nichts von Helenes Geheimnis.

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