Festnahmen und Verletzte bei Demo gegen türkische Offensive in Nordsyrien

Berlin - Bei einer zunächst friedlichen Groß-Demo gegen die türkische Offensive in Nordsyrien kippte die Stimmung: Polizisten wurden angegriffen und verletzt!

Zu Beginn der Protestaktion trafen sich die Demonstranten am Neptunbrunnen.
Zu Beginn der Protestaktion trafen sich die Demonstranten am Neptunbrunnen.  © dpa/Paul Zinken

Mehrere Tausend Menschen haben sich in Berlin-Mitte an einer Großdemonstration gegen den Angriff des türkischen Militärs auf das Kurdengebiet Afrin im Norden Syriens beteiligt.

Wie Polizei-Sprecher der Polizei mitteilte, zogen die Demonstranten am Samstagnachmittag vom Neptunbrunnen am Alexanderplatz zum Brandenburger Tor.

Der Protest verlief zunächst überwiegend störungsfrei.

Das Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin hatte zu der Demonstration aufgerufen, zu der rund 30.000 Teilnehmer angemeldet waren.

Weil noch weitere Kundgebungen stattfanden, waren insgesamt 1800 Polizisten im Einsatz.

Das Model eines Panzers rollt bei der Demo mit durch Berlin.
Das Model eines Panzers rollt bei der Demo mit durch Berlin.  © dpa/Paul Zinken

Bei Kontrollen wurden bereits im Vorfeld der Demo etliche Plakate und Stofffahnen mit dem Konterfei von PKK-Führer Abdullah Öcalan gefunden und sichergestellt.

Gegen 15.30 Uhr vermeldete die Polizei erste Zwischenfälle mit Festnahmen und Verletzten! Demonstranten waren mit Fahnenstangen, Reizgas und Schlägen auf die Beamten losgegangen.

Titelfoto: dpa/Paul Zinken


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