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Gefahr für deutsche Krebs-Patienten: Verdorbene Medikamente auf dem Markt?

Kriminelles Netzwerk in Griechenland wegen illegalem Handel mit Krebsmedikamenten verhaftet

Mehrere international tätige Pharmahändler sollen in Deutschland illegal mit Krebsmedikamenten gehandelt haben.

Berlin - Mehrere international tätige Pharmahändler sollen in Deutschland illegal mit Krebsmedikamenten im Wert von mehreren Millionen Euro gehandelt haben.

Durch die unsachgemäße Lagerung könnten die sensiblen Medikamente ihre volle Wirksamkeit verloren haben.
Durch die unsachgemäße Lagerung könnten die sensiblen Medikamente ihre volle Wirksamkeit verloren haben.

Das berichtete das ARD-Politikmagazin "Kontraste" in seiner Sendung am 12. Juli.

Mittlerweile sollen 21 Banden-Mitglieder zwischen 21 und 70 Jahren in Griechenland verhaftet worden sein. Darunter seien auch Ärzte.

Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, teure Krebsmedikamente aus staatlichen Kliniken entwendet und nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Darunter auch die Mittel Herceptin und Neulasta, berichtet "apotheke-adhoc".

Seit 2013 sollen die Medikamente verschwunden sein. Damals war die Finanzkrise in Griechenland auf ihrem Höhepunkt. Klinikärzte, Krankenschwestern, Apotheker und Pharmahändler sollen laut apotheke.adhoc mitgemacht haben.

Für ihre kriminellen Geschäfte sei sogar eine Apotheke gegründet worden. Mit gefälschten Rezepten habe man die Medikamente abgezweigt. Ob sie griechischen Patienten vorenthalten wurden, ist noch nicht bekannt.

Von rund 25 Millionen ist die Rede, die das Netzwerk so "erwirtschaftet" hat. Gleichzeitig sei Griechenland ein Schaden von 13 Millionen Euro entstanden.

Brisant: Pavlos Polakis, stellvertretender Gesundheitsminister in Griechenland, sagte zu "Kontraste", man wisse, dass der Transport dieser Medikamente "nicht ordnungsgemäß verlaufen" sei.

Sogar auf einem Fischmarkt in Athen sollen die Krebsmedikamente zwischengelagert worden sein. (Symbolbild)
Sogar auf einem Fischmarkt in Athen sollen die Krebsmedikamente zwischengelagert worden sein. (Symbolbild)

Besonders gefährlich: Die Medikamente seien unsachgemäß gelagert worden, die Kühlkette dabei unterbrochen worden. Was wiederum dazu führe, dass deren Qualität und Wirksamkeit nicht mehr garantiert seien. Selbst auf einem Fischmarkt in Athen sollen die Präparate zwischengelagert worden sein.

"Wir sprechen hier von einer illegalen Bande, die sich offensichtlich nicht um medizinische Anforderungen gekümmert hat", sagte Polakis.

In Deutschland hätten die Pharmahändler Geschäftspartner in Hessen und Brandenburg gehabt. Und die hätten Millionengewinne mit den zweifelhaften Praktiken gemacht.

Inzwischen ermittelt auch die Potsdamer Staatsanwaltschaft wegen Hehlerei und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz gegen die Firma "Lunapharm Deutschland GmbH" mit Sitz im brandenburgischen Mahlow.

Doch "Lunapharm" streitet ab, am Handel mit möglicherweise unwirksamen Medikamenten beteiligt zu sein. Angaben des Gesundheitsministeriums in Potsdam zufolge gebe es im Moment keine Hinweise, dass mit Arzneimitteln, die Gegenstand von Straftaten oder in ihrer Qualität beeinträchtigt seien, gehandelt worden sei.

Trotzdem untersagte das Ministerium "Lunapharm" den Handel mit den betroffenen Krebsmedikamenten aus Griechenland. Allerdings darf der Pharmahändler seine Großhandelserlaubnis behalten...

Das Netzwerk soll mit den abgezweigten Medikamenten 25 Millionen Euro Gewinn gemacht haben.
Das Netzwerk soll mit den abgezweigten Medikamenten 25 Millionen Euro Gewinn gemacht haben.

Professor Wolf-Dieter Ludwig, Onkologe und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, kritisiert die Brandenburger Behörde scharf.

Dass nach ersten Hinweisen keine Warnung an Ärzte und Patienten herausgeben wurde, sei verantwortungslos. Die betroffenen Medikamente hätten auch "so rasch wie möglich aus dem deutschen Markt verschwinden" müssen.

Auch die oberste griechische Arzneimittelaufsicht EOF wundert sich:

Es sei erstaunlich, dass der Skandal in Deutschland nie bekannt wurde.

Ebenso, dass "Lunapharm" nicht die Lizenz entzogen wurde. In dem Moment, als die deutschen Behörden informiert wurden, dass illegale Medikamente im Umlauf seien, "hätte man die Öffentlichkeit informieren können", sagte Ioannis Malemis von der EOF.

Überhaupt hätten die deutschen Aufsichtsbehörden das kriminelle Geschäft erst viel zu spät bemerkt und trotzdem nicht gehandelt. "Es gab weder eine Warnung noch einen Rückruf der Krebsmedikamente. Der Import von solch sensiblen Arzneimitteln stellt ein Risiko für Patienten dar, heißt es in "Kontraste".

Mehr dazu gibt es >>> hier in der ARD-Mediathek sowie die Sendung im Wortlaut >>> hier beim RBB.

Fotos: 123rf.com/Galina Starintseva , 123rf.com/profile_nevodka, 123rf.com/profile_bialasiewicz, 123rf.com/profile_olegdudko

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