Schlafprobleme, zu heißes Getränk: Das sind die absurdesten Notrufe

Berlin - Wie aus einer Anfrage des FDP-Innenexperten Marcel Luthe hervorgeht, erhielt die Feuerwehr Berlin allein im letzten Jahr 918.000 Notrufe. Das entspricht 2515 am Tag.

Nicht immer verbirgt sich hinter dem Notruf, ein echter Notruf.
Nicht immer verbirgt sich hinter dem Notruf, ein echter Notruf.  © DPA

Doch viele rufen den Rettungsdienst, auch wenn sie ihn gar nicht gebraucht hätten. Die Berliner Morgenpost hat die absurdesten Einsätze und erhaltenen Notrufe dokumentiert.

Ein Mann aus Kreuzberg sah zum Beispiel wegen Schlafproblemen keine andere Lösung als den Notruf zu wählen. Die Sanitäter stellten dann wenig überraschend fest, dass mit ihm alles in Ordnung war. Ebenso verhielt es sich bei einem jungen Mann mit seinen Kopfschmerzen. In Steglitz wiederum pöbelte ein Mann wegen seiner Schmerzen die Leitstelle an. Der Grund seiner Schmerzen: Ein Sonnenbrand.

Wie die Morgenpost weiter berichtet, wurde der Feuerwehr in Hakenfelde ein junger Mann mit Herzstillstand gemeldet. Kurz daurauf folgte die Entwarnung. Das Herz des Mannes schlage wieder. Er sei eine Runde im Kreis gegangen, alles sei wieder ok.

Wenn es um das Wohl des eigenen Kindes geht, kann man nicht vorsichtig genug sein. Die Mutter eines Zweijährigen wählte den Notruf weil ihr Kind ihrer Meinung nach Fieber habe. Bei der besorgten Mutter angekommen, stellten die Sanitäter fest, dass sie nicht mal ein Fieberthermometer besitzt.

In Buckow war es wiederum ein Mann der den Notruf wählte, weil er sich im Mundbereich verbrüht habe. Die gerufenen Sanitäter stellten daraufhin fest, dass die Verbrühungen nur geringfügig und schon mehrere Stunden alt waren. Der Grund: Er hatte ein zu heißes Getränk getrunken.

In einem anderen Fall, war es ein Senior, der über Kreislaufprobleme klagte. Die Sanitäter konnten auch schnell den Grund für seine Kreislaufprobleme finden. Es war das Gebore seines Nachbarn, welches er nicht mehr aushielt. Daher sei er von der Polizei auch an die Feuerwehr verwiesen worden.