Drama! Hier wird eine GZSZ-Schauspielerin geschlagen

Ab sofort wird bei GZSZ auch das Tabuthema häusliche Gewalt thematisiert.
Ab sofort wird bei GZSZ auch das Tabuthema häusliche Gewalt thematisiert.  © © RTL

Berlin - Der beliebten Daily Soap "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" werden so schnell nicht die spannenden Themen ausgehen. Denn schon bald wird es ein neues Drama geben.

Die neue Familie Ahrens ist natürlich nicht ohne Grund erst neulich in den Kiez gezogen. Für Mutter Nina, Vater Martin und Sohn Luis sollte es ein Neuanfang in der Hauptstadt werden. Denn im ehemaligen zu Hause in Frankfurt rastete Martin immer wieder aus, schlug seine Frau sogar.

In Berlin sollte alles anders werden. Doch ein richtiges Drama, wäre kein richtiges Drama, wenn plötzlich alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre.

Obwohl die Familie die Fassade nach außen hin bewahrt, eine glückliche Familie zu sein: Der Schein trügt. Denn auch in der neuen Heimat schlägt der Anwalt seine Frau.

Für Schauspieler Oliver Franck, der den aggressiven Martin Ahrens verkörpert, waren die Drehs nicht einfach. "Persönlich würde ich nie im Leben eine Frau schlagen! Abgesehen davon, dass ich kein körperlich aggressiver Mensch bin, ist das ein absolutes No-Go. Man(n) schlägt keine Frau. Punkt."

Mit dem Tabuthema häusliche Gewalt thematisiert die Vorabendserie erneut ein schwieriges Thema. Zuletzt wurden u.a. auch der Inzest-Fall, die Bulimie von Lilly und das Freitod-Drama um Bommel heiß diskutiert.

Nina Ahrens (gespielt von Maria Wedig) kann es nicht fassen: Ihr Mann hat sie schon wieder geschlagen-
Nina Ahrens (gespielt von Maria Wedig) kann es nicht fassen: Ihr Mann hat sie schon wieder geschlagen-  © © RTL

Auch das letzte Drama in der Serie ist noch gar nicht so lange her. Denn die Dreiecks-Geschichte rund um Sunny, Felix und Chris ist immer noch nicht ganz auserzählt. Und dann ist ja auch noch die mysteriöse Laura Weber, die ebenfalls im Kiez für Wirbel sorgt.

Häusliche Gewalt bei GZSZ zu thematisieren, ist aber wichtig, findet Oliver Franck: "Dieses Tabuthema zu entstauben und einer großen Zahl von Zuschauern vor Augen zu führen, ist gut und richtig. Auch die Probleme, die für die Familie dabei entstehen, sind wichtig zu zeigen und gehören dazu. Denn nur von außen zu verteufeln ist einfach, aber mitzuerleben, wie die häusliche Gewalt eine Familie zerfrisst, während sich alle hilflos bemühen, den Weg zur Harmonie zu finden, gibt dem Problem etwas Menschliches."

Denn Schläge und Aggressivität in den eigenen vier Wänden sind keine Seltenheit. Täglich werden tausende Frauen (und Männer) Opfer von Gewalt. Und wie im echten Leben, spielen auch die Serienfiguren ihrem Umfeld etwas vor.

Oliver Franck erklärt: "Sowohl Martin, als auch ganz intensiv Nina unternehmen alles, um die Fassade der dauerhaften Harmonie nicht nur vor den Außenstehenden, sondern und vor allem vor ihrem Sohn aufrecht zu erhalten."

Wie sich das Drama entwickelt, könnt Ihr in den nächsten Wochen auf RTL sehen.

Eigentlich sollte es ein Neuanfang in Berlin werden. Doch Martin Ahrens (gespielt von Oliver Franck) fällt in alte Muster zurück.
Eigentlich sollte es ein Neuanfang in Berlin werden. Doch Martin Ahrens (gespielt von Oliver Franck) fällt in alte Muster zurück.  © © RTL

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