Es rettet Leben! Das müsst Ihr wissen, wenn Ihr Blut spenden wollt

Berlin - Im Notfall ist jeder von uns darauf angewiesen und es kann Leben retten – Blut! Doch immer wieder kommt es in den Krankenhäusern zu Engpässen (TAG24 berichtete). Dabei gibt's gar nicht so viel zu beachten und ist nur ein kleiner Piks.

Ein kleiner Piks, der Leben retten kann – Blutspender tun es. (Symbolbild)
Ein kleiner Piks, der Leben retten kann – Blutspender tun es. (Symbolbild)  © DPA

Wer Blut spenden möchte, muss vor allem eine wichtige Voraussetzung mitbringen: Mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Außerdem müssen Blutspender über 18 Jahre alt sein und dürfen zum Zeitpunkt der Spende keine Infektionskrankheiten haben.

"Alles weitere klärt der Arzt beim medizinischen Check-up vor der Spende", erklärte Kerstin Schweiger, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost in Berlin der DPA.

Für diesen Gesundheitscheck sollten Spender etwas Zeit einplanen. Die Spende an sich dauert rund fünf bis zehn Minuten.

Insgesamt solltet Ihr rund 45 Minuten Zeit mitzubringen: "Nach der Spende wird man kostenlos verpflegt und sollte noch circa 20 Minuten sitzen bleiben und etwas essen."

Während der Spende wird ein halber Liter Blut abgezapft. Frauen dürfen viermal im Jahr Blut spenden, Männer sechsmal. Zwischen den Spenden müssen aber jeweils mindestens 56 Tage liegen. Blutplasma darf man öfter spenden.

Das entnommene Blut wird nach der Spende getestet. Stellt sich dabei heraus, dass es Unregelmäßigkeiten gibt, wird der Spender umgehend informiert, erklärt Schweiger.

Etwa vier Wochen nach der ersten Spende erhält der Spender zudem einen Blutspendeausweis, auf dem auch die Blutgruppe hinterlegt ist.

"Braucht man selbst mal eine Transfusion, spart das Zeit", weiß Schweiger. Den Ausweis sollte man also stets bei sich haben.

Titelfoto: DPA


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