Deutsche Hausbesitzer machen es Langfingern so richtig einfach

Für Einbrecher ist es oft sehr einfach, nur mit Hilfe eines stabilen Schraubendrehers einzubrechen.
Für Einbrecher ist es oft sehr einfach, nur mit Hilfe eines stabilen Schraubendrehers einzubrechen.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Berlin - Bei fast 40 Prozent der in den vergangenen fünf Jahren neu gebauten Einfamilienhäuser in Deutschland wurde bewusst auf Schutzmaßnahmen gegen Einbrecher verzichtet, um die Baukosten für das ersehnte Eigenheim zu senken.

Zusätzlich räumen viele Hausbesitzer ein, dass ihnen während der Bauphase das entsprechende Wissen fehlte, wie Hab und Gut am besten zu schützen sind.

Im Ergebnis sind damit Langfingern auch in diesen Sommerferien im wahrsten Wortsinne wieder Tür und Tor geöffnet.

Das belegen aktuelle Zahlen aus der "Bauherren-Studie 2017". Für die Untersuchung hat der Bauherren-Berater Almondia mehr als 1000 Bundesbürger befragt, die entweder in den vergangenen Jahren ein Eigenheim gebaut haben oder gerade einen Bau planen.

Teure Fliesen im Bad, die moderne Kochinsel oder eine überdachte Terrasse - die Kosten für das eigene Traumhaus schießen schnell in die Höhe. Dieser Kostenexplosion soll dann mit Sparmaßnahmen beim Thema Einbruchschutz entgegengewirkt werden. Diebesbanden haben somit leichtes Spiel.

Neben einem zu geringen Budget wird der Einbruchsschutz häufig schlichtweg vergessen oder angesichts des Zeitdrucks beim Bau verdrängt.

"In Deutschland wird jedes Jahr über 150.000 Mal eingebrochen", sagt der Bauexperte Dr. Gordian Rättich. "Wer seinen Bau von Anfang an mithilfe von Experten plant, kann dieser Gefahr mit den richtigen Maßnahmen begegnen."

"Und dank einer professionellen Kalkulation sind die schicken Fliesen oder die Kochinsel dann auch noch im Budget."

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa


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