Also doch! Grundstücks-Deal perfekt, hier soll die Einheitswippe in Berlin hin

Berlin - Hat das jahrelange Hickhack um den Standort der "Einheitswippe" (TAG24 berichtete) endlich ein Ende und das geplante Einheits- und Freiheitsdenkmal steht doch bis zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 30. November 2019?

Die Standortfrage scheint geklärt: Die "Einheitswippe" soll am neuen Berliner Schloss entstehen. (Illustration)
Die Standortfrage scheint geklärt: Die "Einheitswippe" soll am neuen Berliner Schloss entstehen. (Illustration)  © Handout/Milla&Partner/Sasha Waltz/dpa

Fakt ist: Am Mittwoch wurde eine wichtige Hürde genommen und der Kaufvertrag notariell besiegelt, wonach das 3000 Quadratmeter große Grundstück am Berliner Schloss vom Land auf den Bund übergeht.

Das teilte die beteiligte Berliner Immobilienmanagement GmbH auf dpa-Anfrage mit.

Der Vertrag ist Voraussetzung, dass der Bundestag das Geld für den Bau der sogenannten Einheitswippe freigibt.

Die Kosten sollen mittlerweile über 15 Millionen Euro betragen.

Der verantwortliche Architekt, Sebastian Letz, äußerte sich im RBB-Inforadio zuversichtlich, dass das Denkmal nun kommt: "Es ist allerhöchste Zeit, dass jetzt endlich mal Taten folgen und wir den Menschen, die damals den Mut gehabt haben, auf die Straße zu gehen, dieses Denkmal errichten können."

Das Denkmal soll an die friedliche Revolution in der DDR und die Wiedergewinnung der Deutschen Einheit erinnern. Um den Bau hat es in den vergangenen Jahren ein beispielloses Hin und Her gegeben.

Somit wäre auch die 77-tägige Dauer-Demo des Vereins Berliner Historische Mitte umsonst, der sich seit Mitte Juli für den Bau des Denkmals auf der Wiese vor dem Reichstag einsetzt.

Zuletzt setzte die SPD durch, die Baugelder wegen des fehlenden Grundstückvertrags nicht mehr vor der Sommerpause freizugeben (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Handout/Milla&Partner/Sasha Waltz/dpa


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