Jubel in Berlin! Diese Unis erringen Exzellenz-Status

Bonn/Berlin - Millionensegen für Berlins Hochschulen: Im harten Wettbewerb um Fördergelder stehen die drei großen Berliner Universitäten und die Charité mit auf dem Siegertreppchen.

Unter andrem die Berliner Humboldt-Universität trägt den Exzellenz-Status.
Unter andrem die Berliner Humboldt-Universität trägt den Exzellenz-Status.  © DPA

Sie setzten sich gemeinsam durch, teilten die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat am Freitag in Bonn mit. Zusammen können die beteiligten Berliner Hochschulen damit in den nächsten sieben Jahren bis zu 196 Millionen Euro vom Bund und Berlin ergattern.

Bei einer Übertragung in der Berliner Urania, auf der Vertreter der Berliner Unis die Entscheidung in Bonn verfolgten, gab es Riesenjubel.

Bei der Endrunde im Wettbewerb, in die es insgesamt 19 deutsche Hochschulen schafften, geht es nicht allein ums Geld. Auch das Renommee ist viel wert.

Denn mit der Exzellenzstrategie wollen Bund und Länder erreichen, dass deutsche Unis im internationalen Wettstreit um Spitzenwissenschaft noch besser und sichtbarer werden.

Maximal elf deutsche Hochschulen konnten diesen Exzellenz-Status erringen - nur knapp die Hälfte aller Antragsteller. Neben Berlin entschloss sich nur Hannover zu einem Uni-Verbund-Antrag. Ein Konzept mit Risiko: Entweder schaffen es alle - oder keiner. Nun gibt in Berlin vier Sieger.

Bereits die erste Hürde meisterten die großen Unis der Hauptstadt mit der Charité im Herbst: Sie sicherten sich sieben von neun beantragten Großforschungsprojekten (Cluster) im Wert von fast 350 Millionen Euro.

Ein Ausruhen bedeutet der neue Sieg nicht: Exzellenz-Universitäten werden zwar dauerhaft gefördert, müssen sich aber alle sieben Jahre einer Überprüfung stellen. Außerdem müssen sie regelmäßig alle sieben Jahre mit Neuanträgen die notwendige Anzahl von Exzellenz-Clustern neu einwerben.

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