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Brutale Bilder gehören in dieser Firma zum Alltag

Wer im Facebook-Löschteam in #Berlin arbeitet, braucht starke Nerven
Das Löschzentrum von Facebook in Berlin. Hier arbeiten 650 Menschen.
Das Löschzentrum von Facebook in Berlin. Hier arbeiten 650 Menschen.

Berlin - Erstmals öffnet Facebook sein Berliner Löschzentrum für Journalisten - nach mehreren Medienberichten, in denen die Arbeitsbedingungen kritisiert wurden. Das Büro sieht aus wie viele andere auch. Doch brutale Bilder gehören für die Mitarbeiter hier zum Alltag.

Die Arbeit in einem Facebook-Löschzentrum ist nichts für sensible Gemüter. "Ich weiß noch, das erste Enthauptungsvideo - da hab' ich dann ausgemacht, bin raus und hab erstmal ein wenig geheult", erinnert sich eine Mitarbeiterin. Das sei dann aber auch ihr einziger emotionaler Ausbruch gewesen - weil man beim ersten Mal unvorbereitet dafür sei. "Jetzt hat man sich so daran gewöhnt, es ist nicht mehr so schlimm", sagt die 28-Jährige.

Es ist das erste Mal, dass Journalisten mit drei Mitarbeitern des Löschzentrums sprechen können. Namen dürfen nicht genannt werden, um sie zu schützen. Insgesamt arbeiten hier 650 Menschen im Mehrschicht-Betrieb. Zu ihren Aufgaben gehört es, Einträge zu sichten und zu löschen, die strafbar sind oder gegen Facebook-Regeln verstoßen.

Sie alarmieren Facebook, wenn aus einem Beitrag hervorgeht, dass jemand sich selbst oder anderen Schaden zufügen will. So seien durch anschließendes Eingreifen der Polizei schon Suizide verhindert worden, heißt es.

Zu den weniger belastenden Aufträgen gehört die Überprüfung der Echtheit von Facebook-Profilen.

Die Mitarbeiter durchforsten täglich Facebook-Einträge nach regelwidrigen Inhalten.
Die Mitarbeiter durchforsten täglich Facebook-Einträge nach regelwidrigen Inhalten.

In den vergangenen Monaten hatte es kritische Medienberichte über das von der Bertelsmann-Dienstleistungstochter Arvato betriebene Zentrum gegeben.

Darin beklagten sich namentlich nicht genannte frühere Mitarbeiter unter anderem darüber, dass sie mit den seelischen Strapazen des Jobs vom Arbeitgeber alleingelassen würden. "Ich als Teamleiter weiß ja nicht, ob jemand Betreuung braucht oder nicht", sagt jetzt einer der Mitarbeiter.

Man sei angewiesen darauf, dass die Leute sich selbst melden. "Gedanken lesen kann ja keiner", stimmt ihm eine Kollegin zu. "Und die Betreuung stand ja schon damals zur Verfügung."

An jedem Arbeitsplatz in dem Gebäude sind jetzt Aufkleber mit Kontaktdaten von Experten für psychologische Betreuung angebracht. Das sei nicht immer so gewesen, sagt Arvato-Manager Karsten König. Vielleicht hätte man von Anfang an die Angebote stärker in den Vordergrund rücken müssen, sagt er.

Die Mitarbeiter, die jetzt mit Journalisten sprechen, zeigen sich verletzt von den Berichten. "Ich war richtig sauer", sagt eine von ihnen. Weil damit ein Schatten auf die Arbeit der Teams geworfen werde. "Wir retten Leben, wir versuchen, Leuten zu helfen."

Eine andere pflichtet ihr bei: "Wir kommen uns gut dabei vor, was wir machen. Wenn ich jemandem ersparen kann durch meine Arbeit, dass er das sehen muss, dann finde ich das sehr gut."

Ihr Arbeitsplatz sieht aus wie viele andere Großraumbüros. Lange Tischreihen, an denen sich zehn bis zwölf Menschen gegenübersitzen. Pro Raum finden rund 60 Menschen Platz. In dem frisch bezogenen Gebäude - man zog gerade erst vom Haus gegenüber um - riecht es noch nach frischer Farbe.

Die weiße Wand zieren ein großer Facebook-Schriftzug sowie zwischen den Fenstern zwei "Gefällt mir"-Daumen und ein App-Icon von Instagram. Obst und Gemüse werden vom Arbeitgeber gestellt, es gibt Yoga als Entspannungsangebot.

Alle drei Mitarbeiter, mit denen die Journalisten sprechen können, sind seit mehr als einem Jahr dabei und stießen auf der Jobsuche auf die Lösch-Tätigkeit: eine Grafik-Designerin, eine Social-Media-Managerin, ein Landschaftsgärtner. Wie lange man das machen könne? "Jahrelang auf jeden Fall nicht, man möchte sich ja auch weiterentwickeln."

Der Job verändere einen, räumen die Mitarbeiter ein. "Es sensibilisiert auf jeden Fall", sagt eine von ihnen. Man sehe in der S-Bahn eine Frau mit Narben an der Hand, die einem vielleicht nicht aufgefallen wäre, wenn man sich nicht mit Selbstverletzungen beschäftigt hätte. "Leute tun sich grausame Sachen an", sagt ihre Kollegin.

"Ich persönlich hatte schon vorher nicht so viel Glauben in die Menschheit und jetzt so gut wie gar keinen mehr."

Fotos: Soeren Stache/dpa

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