FDP will nicht neben AfD im Bundestag sitzen

Christian Lindner möchte zwischen CDU und Grünen platziert werden.
Christian Lindner möchte zwischen CDU und Grünen platziert werden.  © DPA

Berlin - Nach der Bundestagswahl stellt sich die Frage, von welcher Koalition die Bundesrepublik Deutschland künftig regiert wird. Die FDP, die bei den Wahlen etwas mehr als 10 Prozent der Stimmen bekam, macht sich bereits um die Sitzordnung im Parlament Gedanken.

Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge möchten die Liberalen nämlich nicht neben der AfD, dem vermeintlichen Wahlgewinner vom Sonntag, Platz nehmen.

Stattdessen möchten Christian Lindner & Co. lieber zwischen CDU und den Grünen sitzen. Allerdings steht eine mögliche Jamaika-Koalition bisher nur im Raum, um die Regierungsgeschicke in der BRD zu lenken.

Dennoch soll das Thema im sogenannten Vor-Ältestenrat besprochen werden.

Der Platz in der Mitte zwischen der Union und dem Bündnis 90 die Grünen wird von der FDP ganz bewusst angestrebt, heißt es. Zudem muss die Frage der Sitzordnung auch für die AfD geklärt werden. Diese hat bisher 94 Sitze errungen und könnte aus symbolischen Gründen eigentlich weder links noch in der Mitte im Parlament platziert werden.

Diese Fragen müssen bis spätestens 24. Oktober, wenn der Bundestag zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammentreten soll, geklärt werden.

Die FDP legt keinen Wert, neben Jörg Meuthen, Alexander Gauland und Alice Weidel (v.l.n.r.) Platz zu nehmen.
Die FDP legt keinen Wert, neben Jörg Meuthen, Alexander Gauland und Alice Weidel (v.l.n.r.) Platz zu nehmen.  © DPA

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